Veranstaltungen  2008-2010

chronik

 

 

Veranstaltungen

Artikel verfasst von Herbert Schmidt

Einige Artikel sind von anderen Personen verfasst worden. Diese sind in den Artikeln am Ende benannt.
Hier finden Sie einige ausgewählte Höhepunkte von Veranstaltungen ab dem Jahr 2002. Zu unseren Veranstaltungen gehören, Auftritte in Bad Steben, Sängerbälle, Konzerte, Weinfeste, der Männertag, Lichtelabende, Sommerfeste, Kegelabende usw. Vielen Dank an dieser Stelle.

Lichtlabend am 05.12.2010

Um die 40 Personen waren dieses Jahr zum Lichtlabend in den Lauterbacher Gasthof gekommen. Auch von Gera waren sechs erschienen. Leider erkrankten kurz vorher Herbert Kramer und Ralf Weigel. Auch fehlte Helmut Rothe vom 1. Tenor. Aber das wussten wir schon im Voraus. Ein besinnlicher von Liedern, Geschichten und Instrumentalstücken umrahmter Nachmittag stimmte uns ein. Dies war überhaupt nicht schwer, denn alles war draußen durch eine weiße Winterlandschaft verzaubert. Da konnten wir so richtig vom Schnee und dem Winterwunderland singen. Auch durfte die Petersburger Schlittenfahrt, diesmal mit „Schlittengeläut“ natürlich nicht fehlen. Gemeinsam sangen wir Weihnachtslieder von den ausgelegten und erweiterten Liedzetteln. Beate Helbing, Siegfried Rack und ich sangen, begleitet von Dieter Wanke am Clavinova, die Herbergssuche aus dem bayrischen Krippenspiel. Nach unserem letzten Lied bat uns der Schatzmeister noch vorn zubleiben, denn für alle hatte der „Nikolaus“ noch eine Gabe für uns. Wieder eine sehr schöne Überraschung, die seine Frau und er da vorbereitet hatten. Nach dem Abendessen, herrschte dann doch eine allgemeine Aufbruchstimmung, angesichts der Wetterverhältnisse auch kein Wunder. So ging einer der besinnlichsten Lichtlabende zu Ende, denn wir hatten ja Advent und diese Zeit ist eine ruhige Zeit, in der man auch mal „abschalten“ darf.

Großes gemeinsames Chorkonzert am 25.09.2010

In seiner Art war es das erste Konzert, was wir gemeinsam mit einem so jungen Chor veranstaltet haben. Vor ca. 150 Besuchern, laut Presse, brachten beide Chöre ein recht buntes Programm. Wie beim letzten Konzert im vergangenen Jahr, eröffneten wir den ersten Teil, während der zweite Teil vom Chor des Motteler – Gymnasiums begonnen wurde. Obwohl wir nicht mehr so viel Sänger sind, nur noch 16, kommt unser Gesang durchaus kraftvoll herüber, dank der Stimmproben durch unseren Chorleiter. Der Chor des Gymnasiums hatte noch keine Bühnenerfahrung, deshalb gaben wir ihnen kleine Tipps, z.B. Auftritt, Mappe usw.
Verschiedene Kunstrichtungen, abwechslungsreich dadurch die Vorträge, das Publikum ging mit. Man merkte allen auch ihre Freude am Musizieren an. Zart, einfühlsam bis hin zu Humorvollem waren die Soli. Siegfried Racks wunderschön gesungenes „Panis angelicus“ ließ die Zuhörer nicht unbeeindruckt. Aber auch das Faßbinderlied, wir hatten es erst zwei Proben zuvor repetiert, erheiterte die Zuhörer. Und mit Beate Helbing haben wir auch immer wieder eine auf die man sich verlassen kann. Sie kann durchaus durch ihr komödiantisches Talent einen Saal zum Kochen bringen.
Frau Brumme, die den Chor des Motteler – Gymnasiums leitet, verstand die jungen Stimmen gut zu führen. Es waren schöne reine Stimmen, und ihr Repertoire geht auch in alle Richtungen, sogar bis englische und afrikanische Folklore, Musical und Pop. Auch solistisch traten einige von ihnen auf.
Bevor unser Konzert mit dem von beiden Chören gesungenen irischen Segenslied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ endete, erklang, von unserem Chorleiter eigens für Siegfried Rack und uns komponiert, eine kleine Kantate „Ja, unser Singen belebt unsern Sinn“, welches auch das Motto des Plakats war. Es war schon für sich ein kleines Theaterstück mit witzigen Einlagen.
Wie immer führte Dieter Wanke durch unser Programm. Zuletzt wandte er sich mit durchaus ermahnenden Worten an das Publikum, angesichts geringer werdender Chorstärke und dadurch Wegfall solcher Konzerte, denn es wäre ein kultureller Verlust für die Gemeinde. Natürlich mussten auch noch Zugaben von beiden Chören folgen.

Wenn einer eine Reise tut... Chorausfahrt am 05.08.2010

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen und sei es nur eine Tagesfahrt. Eine Sängerausfahrt des Männerchores Neukirchen birgt immer Interessantes und Vergnügliches in sich. Organisiert, und das bis ins kleinste Detail, oft auch mundgerecht, hatte dies der 2. Vorstand Herbert Kramer und Siegfried Rack . Eine Ausfahrt im August zum Dom nach Naumburg, danach ins Unstruttal zum Schloss Neuenburg und einer Weinverkostung bei einem Weingut war geplant. Abfahrt war gegen 7 Uhr. Aber nicht nur die Sänger mit ihren Frauen, auch Freunde, Verwandte und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen waren dabei. Die Plätze im Bus waren voll besetzt. Das Reisewetter stimmte auch. Ein idealer Tag also. In Naumburg angekommen, erhielten wir vor der Besichtigung des Domes interessante Erläuterungen über die Geschichte und Erbauung des Domes, ihrer Stifter und des Baumeisters von unserem Dieter Wanke. Schade, dass zu diesem Zeitpunkt eine Seite des Westchores eingerüstet war und ein Teil der Stifterfiguren verdeckte.
Was wäre aber ein Chor, wenn er nicht singt. Im Dom direkt klappte es nicht, wir hätten es uns sehr gewünscht. So nahmen wir Aufstellung im Kreuzgang und sangen. Es lockte natürlich Besucher des Domes an. Anschließend fuhren wir durch das schöne Tal der Unstrut zum Mittagessen in die „Küchenmeisterey“ Schloss Neuenburg. Ein kühler Trunk und gutes Essen, was will man mehr. In froher Runde wurde manch Sängerspruch fällig. Gestärkt, besichtigten wir noch Hof und Innenräume der mächtigen Burganlage.
Nächstes Ziel war das Weingut in Kirchscheidungen. Inzwischen fing es doch zu regnen an. Ursprünglich sollte die Weinverkostung im Hof des Gutes sein, doch machte der Regen einen Strich durch die Rechnung des Veranstalters. Der hatte aber schon clever reagiert und die Tische im Bürger-Backhaus des Ortes eingedeckt. In geselliger Runde mit entsprechenden Liedern verkosteten wir die Sorten des Anbaugebietes an der Unstrut. Interessantes und Wissenswertes über Weinsorten, deren Anbau bzw. Ausbau von Reben und Güte der Weine, vermittelte uns die Besitzerin. Manch einer, der es nicht gewohnt war, merkte rasch die Wirkung, denn es gab keine nur mäßig eingeschenkten Gläser. Und es wurde auch noch manche Flasche im gegenüber liegenden Gut eingekauft. Wir verabschiedeten uns noch mit einem Lied von der Gastgeberin und fuhren heimwärts. In Löbichau im Landgasthof trafen wir rechtzeitig zum Abendessen ein. Im Saal hatte man wunderschön eingedeckt, und die Bedienung ließ es an nichts fehlen. Ein paar Lieder, begleitet vom Akkordeon, wurden angestimmt und von allen gemeinsam gesungen. Alle waren der Meinung: eine wunderschöne Ausfahrt und beim nächsten Mal versuchen sie, wieder dabei zu sein.
Zweck solcher Ausfahrten ist immer wieder, den Zusammenhalt der Mitglieder und die Geselligkeit zu erhalten und für neue Aufgaben den Chor zu stärken, denn der Chor wird am 12. September 2010 in Heukewalde mit dabei sein. Außerdem bereiten wir uns auf das gemeinsame Herbstkonzert mit dem Chor des Julius – Motteler – Gymnasium am 25. September 2010 in der Turnhalle Neukirchen vor.

Bürgermeister Hubert Beier verstorben am 16.11.2010

Die einen, z. Beispiel Presse, sprachen von mehr als 800 die anderen von 300 Trauergästen. Beides scheint mir nicht zu stimmen. Ich gehe von ca. 500 – 600 Personen aus, die bei der Trauerfeier am 09.07. (Feuerwehrgerätehaus) anwesend waren. Jedenfalls waren es schon bewegende Momente. Wir wollten ursprünglich zwei Lieder singen, den Steigermarsch und Dona nobis pacem. Den Steigermarsch aber spielte am Anfang schon die Bergmannskapelle und außerdem sang zum Schluss, als Geleit, diesen der „Chor“ der Bürgermeister. Wir haben dann nur Dona nobis pacem gesungen und ihm die letzte Ehre gegeben, denn er war auch ein Freund unseres Chores und bei Veranstaltungen, sofern es Zeit bzw. Dienst erlaubten, immer anwesend. Auch hatten wir ihm viel zu verdanken.

70. Geburtstag von Dieter Wanke am 18.03.2010

Genau an diesem Probentage wurde er 70. Wir sollten ihm kein Ständchen singen aber dafür eher zur Probe kommen, denn danach wollte er mit uns feiern. Den Geburtstagskanon sangen wir ihm zur Ehre und gratulierten ihm. Ich hatte auch ein Gedicht für ihn verfasst und trug es vor. Anschließend gab es noch einen reichhaltigen Imbiss, dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz. Nach getaner Arbeit lässt es sich eben auch gut feiern.

Mitgliederversammlung 19.02.2010

Dass wir unsere Mitgliederversammlungen in der Gaststätte Tannersberg abhalten, hat enorme Vorteile. Erstens sind wir ungestört und zweitens ist auch das Essen sehr gut. Hier oben kann man eben ungestört arbeiten bzw. Versammlungen abhalten. Wie immer, nach Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit laut Satzung, erklang das Bundeslied. Ferner gedachten wir an verstorbene Mitglieder, ganz besonders an unseren Günter Rothe vom vergangenen Jahr. Nach den Berichten des Vorstandes, des Schatzmeisters, der Revision und des Schriftführers (diesmal wieder in gereimten Versen), gab es viel Lob an den Chor. Vereinsmitglied Albrecht Hofmann sagte, was diese kleine Schar, die wir jetzt sind, an Aktivitäten zustande bringt, gebührt alle Achtung und allen Respekt. Die Chorgemeinschaft und das Gesellige sind gewachsen. Unser Chorleiter würdigte alle Arbeit im Verein und Chor, den unermüdlichen Einsatz bei der Ausgestaltung der Jubiläen und des Konzertes im vergangenen Jahr. Aber auch die Sorge um die Chorstärke und Mitgliederwerbung war Thema bei ihm. Alle waren sich einig, den Chor, solang es geht, zu erhalten.
Im Fokus stand auch das Herbstkonzert 2010. Es wurde diskutiert mit welchem Chor wir es durchführen. Angedacht wurden: Chor des Gymnasiums Crimmitschau, der Kantorei, dem Saitenspielkreis, Trio Cantabile bzw. noch anderen.
Der Stand der Vorbereitungen zur Ausfahrt wurde mitgeteilt. Das Benefizkonzert wollten wir, so war es angedacht, im Pflegeheim Sichem Werdau im Rahmen des Sichemfestes und der Neueröffnung der Halle durchführen. Dieter Schröder hatte Verbindung mit dem Leiter der Heimstätte aufgenommen. Dieser wollte es an das Orga-Team weiterleiten. Nach den abschließenden Worten, verbunden mit dem Dank an alle Mitglieder und der Hoffnung weiterer guter Stunden miteinander beendete der 1. Vorstand die diesjährige Mitgliederversammlung.

Herbstkonzert aus Anlass 135 Jahre Männerchor Neukirchen (19.09.09)

Der geneigte Leser dieser Chronik muss wissen, dass wir ja im Mai unser 135jähriges Stiftungsfest intern feierten. Ursprünglich war 2009 ein Advents- bzw. Weihnachtskonzert mit Miesbach geplant. Doch wegen eventueller Wetterprobleme, im Advent kann ja schon Schnee liegen oder es kann glatt sein und Miesbach liegt ja nicht gleich um die Ecke- es sind immerhin ein paar Kilometerchen, hatten sie uns rechtzeitig mitgeteilt, dass sie lieber im Herbst kommen wollen. Uns hat es ja nichts ausgemacht. So wurde kurzerhand vom Schriftführer das Motto erdacht: ein „sächsisch- bayrisches Herbstkonzert“. Wieder einmal rückten die Mannen an und verwandelten die Turnhalle in einen Konzertsaal. Prächtig sah alles aus, wundervoll die Bühne geschmückt. Essen war wieder bei der Fleischerei Reim, wie auch schon im Mai, man weiß was man da hat, bestellt. Auch das gleiche Ausschankpersonal war da, somit gab es auch keine Probleme. Aber zunächst zum Konzert: Als Gastgeber eröffneten wir es mit dem Steigermarsch. Blockweise, immer im Wechsel mit Miesbach sangen wir. Im 2. Teil von Miesbach wurde auch das Publikum zum Singen mit eingebunden. Textzettel wurden natürlich verteilt. Im Potpourri folgten Ausschnitte aus dem Zigeunerbaron, Miesbach hatte extra eine Bühnenkulisse für diesen Zweck mitgebracht und sich auch etwas kostümiert. Beim Ziehbrunnenaufbau, man könnte meinen, sie hätten ihn extra aus der Puszta geholt, gab es ein Problem. Er wollte nicht halten. Schließlich haben sie es hin gekriegt. Romantisch verklärt sah alles aus. Ich denke es hat allen sehr gut gefallen. Damit war aber für uns nicht Schluss. Kaum waren die letzten Zuhörer gegangen, begann emsiges Treiben. Tische wurden aufgestellt und Papiertischdecken darauf gelegt, Stühle gerückt, denn es sollte hurtig mit dem Abendbrot, was schon eher einem Festbankett glich, begonnen werden. Reihum nahmen wir an den Tischen Platz. Fleischer Reim brachte wieder seine Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Spanferkel. Bier und Schnaps wurde ausgeschenkt, zu diesem Zeitpunkt für alle kostenlos. Es hub ein fröhliches Zechen mit den Miesbachern und unseren Vereinsmitgliedern an, immer mal wieder unterbrochen von Trinksprüchen unsererseits und ebenfalls Liedern von Miesbach. Ebenfalls gab es solistische Beiträge. Es wurde an diesem Tag nicht gerade zeitig ins Bett gegangen. Am schönsten hatten es die Miesbacher. Sie wurden mit dem Bus auf den Tannersberg chauffiert. Am nächsten Tag, gegen 9.00 Uhr wurde schon manches aufgeräumt. Tatkräftige Unterstützung erhielten wir von unseren Frauen, gegen 12.00 Uhr aßen wir noch gemeinsam zu Mittag. Eine leckere Goulaschsuppe brachte Fleischer Reim an. Manches Glas wurde noch geleert, Die Miesbacher sangen noch uns zum Abschied in der Turnhalle ein paar Lieder, bevor sie in den Bus stiegen. Wir verabschiedeten sie mit: Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus. Wir erledigten den Rest der Arbeit, brachten für Montag die Turnhalle wieder in Ordnung, tranken noch einen Schluck und begaben uns auf den Heimweg. Alle Mühen waren vergessen, weil es zwei schöne Tage gewesen sind. Wie man so sagt hat alles gepasst.

Sängerausfahrt - Schifffahrt auf der Elbe (06.08.09)

 

Um es mal ganz vornweg zu sagen, was Herbert Kramer anpackt, dass gelingt nicht nur, es hat auch Hand und Fuß. Alles war wieder vorzüglich organisiert, bis ins kleinste I-Tüpfelchen. Früh 6.00 Uhr war Abfahrt. Auch Geraer waren mit dabei. Unser bewährter Chauffeur Andreas II fuhr mit uns nach Dresden an die Dampferanlegestelle. Es sollte eine zünftige Fahrt werden. 4 Stunden elbaufwärts ging es und 3 zurück. Wir hatten das größte Schiff der „Sächsischen Dampfschiffart“, die „Gräfin Cosel“. 8.30 legten wir in Richtung Rathen ab. Eine herrliche Gelegenheit mal so richtig die Seele mal baumeln lassen. Manche bestellten sich auch gleich eine Frühstücksportion. Ich hätte da zu Mittag nichts mehr essen können. Manche haben eben einen gesunden Appetit oder einen Bandwurm. Es sei ihnen aber gegönnt. Ansonsten aber genossen wir die Fahrt, wir hatten ja 4 Stunden Zeit. Schöne Landschaften zogen vorüber. Wir fuhren durchs "Blaue Wunder“ Elbaufwärts lagen die Weinterassen. Dann ragte der Fernsehturm aus dem Hügeln empor. Malerisch lag Schloss Pillnitz da. Villen zu beiden Ufern waren zu sehen. Die bedeutende Stadt Pirna kam in Sicht, aus der Ablasshändler Tetzel stammte, wie über den Bordreiseleiter vom Band zu erfahren war. Ja, wenn ein Chor unterwegs ist, muß er natürlich auch mal singen. Rasch wurden die Männer zusammengetrommelt. Wir nahmen auf dem Oberdeck Aufstellung und sangen. Schade, dass wir keine Zugabe schafften, wie es Mitreisende forderten. Wir können nicht viel Lieder mehr ohne Noten vortragen. Ich denke aber, dass wird es schon wieder geben. Langsam kamen die Ausläufer des Elbsandsteingebirges in Sicht. Schließlich ragte über unseren Köpfen die Bastei auf. Bergsteiger hingen an Seil und Haken. Der erste Teil unserer Reise war geschafft. Unser Schiff legte im Kurort Rathen an. Das Mittagessen erwartete uns. Es schmeckte hervorragend, und der Durst war zu stillen.
Eine sehr schöne Gaststätte hatte Herbert Kramer ausgesucht. Flotte Bedienung, gutes Essen und Trinken, was will ein Sängerherz noch mehr. Unser Schiff, das weiter nach Bad Schandau gefahren ist, kam wieder zurück. Es ging an Bord und gegen 18.00 Uhr langten wir in Dresden an, wo der Bus am Ufer schon wartete. Die Heimreise auf der Autobahn verlief problemlos. Rechtzeitig zum Abendbrot waren wir in Meerane-Schwanenfeld. Ein wenig Mühe hatte die Bedienung mit den Bestellungen. Es ging nicht alles so glatt. Bevor es tatsächlich heimging, sangen wir, begleitet von Dieter Wankes Akkordeon, noch ein paar gesellige Lieder. .
135jähriges Jubiläum Männerchor Neukirchen(02.05.09)

Im Vorfeld haben wir ein Organisationsteam gebildet. Es bestand aus den vier Vorstandsmitgliedern. Alles wurde gut vorbereitet und organisiert, ein Raster gebildet, die Kosten durchgecheckt und ein Ablaufprogramm erarbeitet.
Freitag 10.00 Uhr haben wir dann die Turnhalle und Bühne wieder festlich geschmückt bzw. dekoriert. Platz hatten wir für 98 Gäste. Am Sonnabendvormittag kamen die Miesbacher an, die auf dem Tannersberg eingezogen sind. Nachmittags 14.30 Uhr war Einsingen und halb vier war Einlass mit Überreichung eines Chorbildes für Vereinsmitglieder und Sponsoren, extra gemacht für diesen Anlass (Text unter dem Bild: Zur Erinnerung 135 Jahre Männerchor Neukirchen/ Pl. e.V. 2. Mai 2009). 16.30 eröffnete der Chor die Feier mit dem Sängerspruch„Mein deutsches Land, mein deutsches Lied... In seiner Ansprache ließ Dieter Schröder die letzten fünf Jahre Revue passieren. Mit einem Glas Sekt wurde angestoßen. Es folgte dann unser kleines Programm aus dem Repertoire: Brüderschaft (Im Krug zum grünen Kranze); Wer hat dich, du schöner Wald; Solo – Julischka; Reiterkanon, Im Wald; Liegewagen; Jäger aus Kurpfalz; Duett – Joseph, ach Joseph; Donaustrudel (als wir jüngst in Regensburg waren); Schneider Jahrestag; Freunde lasset uns beim Zechen; Solo – da draußen im duftigen Garten und Dank an die Freunde (Männerchorsatz). Im Anschluss daran wurden 2 Passive (Siegfried Schneemann und Claus Walther) 2 Sänger (Klaus Schumann und Herbert Schmidt) zu Ehrenmitgliedern ernannt, sowie Frank Schellenberg für 35 Jahre Mitgliedschaft mit einem Zinnbecher geehrt.
Gratulanten zum Stiftungsfest waren: Unser Bürgermeister, die Freiwillige Feuerwehr, 2 Vorstandsmit-glieder Gera (Böttcher und Haufschild) und Vorstand Miesbach, sowie ein Sponsor (Falk Löffler). Wir mussten natürlich noch zwei Zugaben geben, der Steiger und aus der Traube. Beim Steiger reihte sich unser Bürgermeister mit ein und sang aus Leidenschaft mit im Chor. Unser Abendessen gegen 18.30 Uhr wurde von der Fleischerei Reim angeliefert. Es gab Spanferkel und Mutz braten (das kannten die Miesbacher noch nicht) natürlich mit Sauerkraut. 6 Schüsseln mit Kartoffelsalat, Obstteller und am späteren Abend gab es noch belegte Platten. 3 Fass Bier Wein, Schnaps (3 Sorten)wurden angeboten.
Es schmeckte wie immer vorzüglich. Leider waren nicht alle angeschriebenen Gäste erschienen, also es war noch Platz. Schön, dass die Geraer blieben. Nach dem Essen hab ich dann meine ergänzte Chorballade zum Vortrag gebracht.
Einen Alleinunterhalter (Komiker/ Parodist) hatten wir dann ab 21.00 Uhr. Nicht bei allen stieß dieser auf Anklang. Unser Dieter Wanke hat da sehr gefehlt. Es war trotzdem ein sehr schönes Fest. Klaus Schumann hatte noch vorher ein Medley mit Volksliedern zusammengestellt. Gemeinsam, begleitet vom Chorleiter, sangen wir alle mit.

Mitgliederversammlung auf dem Tannersberg am 27.02.09

Die diesjährige Mitgliederversammlung war diesmal in der Gaststätte „Tannersberg“ Neukirchen. Nach dem Abendbrot eröffnete der 1. Vorstand 18.50 Uhr die Versammlung. Nach dem Singen des Bundesliedes gedachten wir wieder aller verstorbenen Mitglieder, insbesondere an Stefan Riemann. Von 27 waren 24 Mitglieder zur Versammlung erschienen. In seinem Bericht hielt der 1. Vorstand D. Schröder wieder Rückschau auf das vergangene Jahr, was wieder ein sehr erfolgreiches war ( 12 mal eigenständiger Auftritt, gemeinsames Konzert mit Gera in Bad Steben, unser Auftritt zu den Europatagen in Miesbach und deren 20. Jubiläum und unsere Teilnahme mit Gera zum Festival der Chöre am Gardasee). Er dankte allen noch mal für die geleistete Arbeit. Ferner würdigte er auch die Arbeit des Vereinsaußschusses. Sein Dank galt besonders dem Chorleiter. Geehrt wurde Sonnfried Swatosch für 35 Jahre Mitgliedschaft.
D. Schröder gab in seinem Bericht Rechenschaft über die Vorstandsarbeit und gab einen Ausblick auf Veranstaltungen des neuen Jahres. Er sprach ferner seinen Dank aus an den Schatzmeister Klaus Schumann, an Annemarie Schumann für Buchungen und Kasse und an den Schriftführer für Setzen und Vervielfältigungen von Noten. Die Entlastung des Schatzmeisters und der Revision für 2008 erfolgte einstimmig. Der Schriftführer berichtete vom Vereinsleben. Vom 1. Vorstand gab es Erläuterungen zu Banküberweisungen. Unser Chorleiter dankte allen Sängern und machte wieder Mut für neue Aufgaben. Aber er übte auch Kritik zum Beispiel mal die Noten zu Hause anschauen und auch merken, was man falsch gemacht hat. Er sprach die Bitte aus, die Zusammenarbeit mit Gera nicht gänzlich zu beenden. Das 135jährige Bestehen des Männerchores war ein Punkt in der Tagesordnung und die entsprechende Feier, ebenso das gemeinsame Jahreskonzert mit Miesbach dazu. Vorschläge, 3 Mitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, wurde von den Mitgliedern angenommen. Unser Vorstand dankte für die Teilnahme an der Sitzung und bat alle, ihre Kraft für kommende Aufgaben einzusetzen.