Veranstaltungen  2011-2013

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Veranstaltungen

Artikel verfasst von Herbert Schmidt

Einige Artikel sind von anderen Personen verfasst worden. Diese sind in den Artikeln am Ende benannt.
Hier finden Sie einige ausgewählte Höhepunkte von Veranstaltungen ab dem Jahr 2002. Zu unseren Veranstaltungen gehören, Auftritte in Bad Steben, Sängerbälle, Konzerte, Weinfeste, der Männertag, Lichtelabende, Sommerfeste, Kegelabende usw. Vielen Dank an dieser Stelle.

Jahresabschluss (20.12.2013)

16 Sänger, Herwig hatte sich, wegen unverhoffter Gäste, entschuldigt, 6 fördernde Vereinsmitglieder, die Bürgermeisterin und Falk Löffler, Werner Nobst, Rainer Burkhardt, Andreas Lange (unsere Vereinssponsoren) und unser Chorleiter waren zum Abschluss gekommen. Diesmal ging uns nichts durch die Lappen, d.h. wir sangen Weihnachtslieder, damit man hinterher nichts sagen konnte. Unser Jahresabschluss ist ja im Grunde genommen, die Weihnachtsfeier der Sänger und Vereinsmitglieder separat mit den Sponsoren. Es gab auch nochmal Geschenke auch für unsere Sponsoren. Apropos Geschenke, Herr Burkhardt spendierte uns an diesem Tag die Nebenkosten. Eine feine Sache und hilft uns ungemein. Unsere Bürgermeisterin überreichte uns 3 große Flaschen Bier, geschmückt mit Tannenzweigen. Weil ich zu Dieter Schröders Geburtstag nicht bei der Gratulationskur dabei sein konnte, mein Bruder feierte ebenfalls seinen 70., brachte ich an dieser Stelle, extra den auf ihn zugeschnittenen Text (Cremen lohnt sich nicht – Tränen lügen nicht), dies Lied dar. Natürlich hatte ich die Lacher auf meiner Seite, aber an dieser Stelle sei einmal gesagt, dass Dieter Spaß versteht. Unser Siegfried Rack ließ es sich nicht nehmen gleich mit 2 Pianisten aufzuwarten. Zu den Weihnachtsliedern von Cornelius begleitete ihn einmal Herr Heinig und dann Herr Hofmann. Na, wer hat, der hat. Herr Heinig spielte noch einmal, in Anspielung auf unseren Gärtnermeister Nobst, Chrysanthemen von Scott Choplin.
Ein zünftiges Abendessen gab es wieder von Fleischermeiser Reim und es dauerte gar nicht lange, da war alles aufgegessen. Ja, darin sind, wie schon andermal bemerkt, Weltmeister. Mit lustigen Einlagen und Liedern ging wieder ein schöner Abend viel zu rasch zu Ende.

Adventskonzert (15.12.2013)

Eine vollbesetzte Kirche, was will man mehr. Diesmal musizierte und sang man in Lauterbach. Ein Wermutstropfen muss doch immer dabei sein. Pfarrer Reichl wurde leider krank, also alles in eigener Regie. Die Andachten und Gebete wurden von den Mitwirkenden der Kantorei gestaltet. Unser Chor sang 2x zwei Lieder. Einmal den „Weihnachtsruf“ und das“ Magnificat“ und beim zweiten „O Herr, gib Frieden“ und „Still, still, still, weil‘s Kindlein schlafen will“. Auch der Posaunenchor Neukirchen spielte seine Lieder und auch die Kantorei sang wunderschön, besonders auch das Duett „Gelobet, gelobet“, so dass seitens der Zuhörer die Meinung war – ein schönes Konzert und ihr habt sehr schön gesungen.

Geburtstagssingen zum 70. Geburtstag von Dieter Schröder (14.12.2013)

Große Ereignisse werfen gegen Ende des Jahres 2013 ihre freudigen Schatten voraus: Am 14. Dezember feierte unser lieber Vorstandsvorsitzender, Dieter Schröder, seinen 70. Geburtstag und natürlich standesgemäß im 7 – Sterne – Restaurant „Dänkritzer Schmiede“. Tja, wenn man’s hat!
Und als durch den ‚Buschfunk‘ noch bekannt wurde, dass Dieter aus diesem Anlass seine von uns allen beneidete und deshalb immer boshaft kommentierte Lockenpracht hat ‚stylen‘ lassen – ja -, dann war es doch für unseren Chor ein Seelenbedürfnis, unseren Dieter Schröder zu seinem Ehrentag ein auserlesenes Galakonzert zu bieten. Unser Chor hat keine Kosten noch Mühe gescheut, ein Ensemble aus internationalen Sängern zusammenzustellen – aus Zwickau, aus Fraureuth, Steinpleis, Crimmitschau und natürlich Neukirchen und dazu den weltberühmten Dirigenten, Herrn MD G. Heinig aus dem fernen Greiz im noch ferneren Thüringen zu verpflichten. Und alle, alle kamen!
Vor großem Publikum zelebrierte nun unser Spitzenchor sein Ehrenkonzert für unseren Dieter Schröder. Es ist ein großer Erfolg geworden, vielleicht auch, weil der Chor – kreativ, wie er ist – auch etliche musikalische Eigenwilligkeiten in die Chorsätze einbrachte, die ganz in die Nähe von Dodekaphonie, Atonalität und anderen modernen Exklusivitäten gerieten.
Entweder hat’s dem Publikum so gefallen oder es hat es gar nicht bemerkt – der Beifall und die Anerkennung für unser Singen war groß und ehrlich! Dieter Schröder zeigte sich erkenntlich durch eine Auffuhr opulent zugerichteter Imbissplatten – lecker!!! Wenn er aber – wie sonst üblich – geglaubt hat, er könnte noch davon für den nächsten Tag für seine Gäste noch etwas mitnehmen, so hatte er sich aufs Erbärmlichste getäuscht. Der Chor hat alles, alles aufgefressen (Verzeihung: gegessen)!! Für Speis und Trank, für Beifall und für die ganze herzliche Atmosphäre möchte sich bei Dir, lieber 1. Vorstand, Dieter Schröder, unser Chor auf das Herzlichste bedanken und Dir für die nächsten 70 Jahre alles, alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft für unseren Chor wünschen, den Du auf hervorragende Weise schon so viele Jahre durch die Zeiten gebracht hast! Dein Männerchor Neukirchen/Pleiße (in Vertretung des Schriftführers, der beim 70. Geburtstag seines Bruders in Baruth war – Dieter Wanke)

Lichtlabend (07.12.2013)

Advent- und Weihnachtszeit, Zeit der schönen Lieder und Geschichten, kurzum, eine schöne Zeit. Deswegen ist auch der Lichtlabend immer etwas Besonderes. Der Saal vom Lauterbacher Gasthof war wieder voll besetzt. 58 Personen hatten sich angemeldet. Von Gera waren auch 7 Personen da. Denen gefällt es eben bei uns. Bis auf Bela, der durch die Geburtstagsfeier seiner Guten fehlte, waren alle Sänger mit ihren Frauen, außer dreien, aus verständlichen Gründen, erschienen. Wir sangen, nach dem Kaffeetrinken, nochmal unser Weihnachtsprogramm, das gleiche, wie bei den Senioren in Leubnitz aber noch besser. Obligatorisch gehört die Schlittenfahrt immer wieder dazu. Auch vom Doppelquartett waren 3 mit Frauen erschienen. 3 Lieder sangen sie. Ich half im II. Tenor aus, weil zwei durch Krankheit bzw. Urlaub nicht dabei sein konnten. Ein recht bunter Nachmittag wurde es, gespickt mit sehr lustigen Geschichten (Sauna, Verkehrsgeschichte, vom Nachwuchs – vorgetragen von Hans vom Doppelquartett – und einem Zaubertrick von unserem Herwig – das war neu –. So etwas hatten wir noch nicht dabei. Solistische Vorträge von Bernd Dörfel und Siegfried Rack folgten. Der „Weihnachtsengel“, und wer konnte es anders sein als Annemarie Schumann, überreichte allen Sängern, frisch geliefert, einen Karton mit echtem Pulsnitzer Lebkuchen, mmmh. Wo nimmt sie bloß immer die Einfälle her. Wer viel arbeitet, hat schließlich auch mal Hunger. Das Abendessen schmeckte allen. Gegen 21.00 Uhr war dann allgemeine Aufbruchsstimmung. Na ja, alte Leute müssen zeitig ins Bett. Doch dieser Lichtlabend zählte mit zu den schönsten.

Seniorenweihnachtsfeier (03.12.2013)

Nein, weder Dänkritz noch Lauterbach standen diesmal auf dem Plan. Wir waren zur Weihnachtsfeier der Eisenbahner in der Gaststätte „Zum Leubnitzer“, ehemals Sportgaststätte, wie der Name es schon sagt, in Leubnitz eingeladen. Für unseren Dieter Schröder also das richtige „Parkett“. Ach die niedrigen Gaststuben, die kaum Akustik bringen und wiederum auch sehr warm sind. Leider hatten wir nur 2 Tenöre, Siegfried und Roland. Herbert Kramer muss irgendwo „verschüttet“ gegangen sein, daher hielten wir uns in den zweiten Tenören mit der Lautstärke etwas zurück. Unser kleines Weihnachtsprogramm kam an. Meine Meinung aber ist, dass wir doch schon besser gesungen haben. Als Insider weiß ich das.

Kegeln (15.11.2013)

Wir waren diesmal stark vertreten, 8 Sänger und 4 Frauen, wobei wir Herwig und seine Frau jetzt zu uns zählten. Fast in Überzahl, wenn man es so sieht. In der ersten „scharfen“ Runde erreichte Herwig den 1. Platz. Mehrere Stechen gab es durch gleiche Punktzahl. Und auch da musste noch einmal wiederholt werden, weil Kontrahenten jeweils „Ratten“ kegelten. Das so beliebte „Tannenbaum-Kegeln“ ging in der 1. Runde an die Kegler, wobei Siggi Pöhnert und ich jeweils 2 Neunen kegelten. Runde 2 ging dann an uns. 3 „scharfe“ Runden gab es. Es waren ja auch sooo viel Preise. Dazwischen kegelten wir die Pullis aus, immer jeweils ein Wurf und immer gegeneinander. Die Kegler hatten auch wieder einen Imbiss bereitgestellt, der allen vorzüglich mundete. Problem dabei war, dass man danach schwer in die Gänge kam. Beim letzten Gang hatte Maria Schär die Nase vorn und gewann den Wanderpokal. Die „rote Laterne“ wanderte zu Brigitte (das Maskottchen). Das letzte „Tannenbaum-Kegeln“ gewannen noch einmal die Kegler. Bei allem Wettstreit hat es allen viel Spaß bereitet und für gute Laune gesorgt.

Singen im Schloß zum Tag der Regionen (28.09.2013)

Wir wurden im Vorfeld angefragt, ob wir im Schloss ein kleines Programm bieten. An diesem Tag sollte eigentlich unser Jahreskonzert stattfinden. Doch im Ort zwei Veranstaltungen an einem Tag, das geht wohl kaum. Wer sollte da noch zum Konzert anwesend sein. Eine zweite Überlegung war, dass wir keine Verantwortung übernehmen mussten bzw. auch keine Kosten und keine Vorbereitung hatten. Im Rittersaal 17.00 Uhr sangen wir dann vor ca. 40 Personen, darunter auch wieder Geraer. Etwas mehr Werbung für uns bzw. ein Hinweis im Schloß hätte bestimmt noch mehr Zuhörer angelockt. Trotzdem gaben wir unser Bestes, wobei wir Unterstützung durch Sänger des Doppelquartetts hatten. Einer kam direkt vom Urlaub dahin. Na, wenn das kein Engagement ist, was dann? Es klang schön in diesem Saal und ein würdiger Rahmen war es allemal.

Singen zum 50. Geburtstag unserer Bürgermeisterin Ines Liebald (11.09.2013)

Es war schon ein großes Aufgebot, was sich im Mannschaftsraum der Feuerwehr Neukirchen anlässlich des 50. Geburtstages unserer Bürgermeisterin versammelt hatte. Der Gemeinderat, Vertreter der Parteien, der Prominenz, die Gemeindeverwaltung, Vertreter des Kindergarten „Bosenhof“, Heimatverein etc. natürlich auch die Feuerwehren der Ortsteile. Bierzeltgarnituren waren aufgestellt, an denen die Gäste Platz nahmen.
Wir brachten ab 17.00 Uhr, ihr zu Ehren, unser Ständchen dar und erhielten viel Applaus der Zuhörer. Unsere Bürgermeisterin hat sich sehr darüber gefreut. Ihr zu Ehren hatte ich wieder ein Gedicht verfasst, das nicht nur sie, sondern auch die Zuhörer erheiterte.
Ein Trubel war es draußen, wie bei einem Jahrmarktfest. Bloß gut, dass zu unserem Vortrag drin, es ganz ruhig war. Sonst war es schon ein Kommen und Gehen. Zu Essen und zu Trinken gab es reichlich, Steaks, Rostbratwurst, Kartoffelsalat etc. Ein großer Tisch war aufgestellt. Aber er konnte die vielen Geschenke und Blumen kaum fassen. Bestimmt brauchte man später einen Transporter, um das alles abzufahren.. Die Lauterbacher Feuerwehr hatte sich auch eine humorvolle Einlage einfallen lassen, einen Löschangriff. Nur gut, dass im Ernstfall es anders zugeht. Wir zogen uns dann nach und nach zurück, denn das Clavinova musste auch noch in den Probenraum geschafft werden. Ich denke schon, dass wir Ehre eingelegt und unserer Bürgermeisterin eine schöne Geburtstagsfeier bescherten.

Besonderes innerhalb der Sommerpause

15.08.2013
24 Personen hatten sich in unserem vorübergehenden Probenraum eingefunden. Dieter Schröder überreichte Herrn Heinig als Dank eine Flasche Wein mit dem Logo von Miesbach. In fröhlicher Runde erklangen immer mal wieder Sängersprüche, solistische Einlagen, wie das Chianti-Lied und das Wolgalied und humorvolle Geschichten.

11.08.2013
2013 – 1948 ergibt 65. Ja, unser Claus Walther beging an diesem Tag seinen 65. Geburtstag. Also alle Mannen auf in seine Gaststätte „Carthause“, wo im Biergarten Schirme, Tische und Bänke aufgestellt waren. Selbstverständlich brachten wir dem Jubilar und seinen Gästen ein Ständchen und wieder ein Gedicht. Mit dem Sängerspruch: Treu schlägt das Herz, eröffneten wir. Anschließend erklang: Im Wald, der Rheinische Wein, die Brüderschaft, das Lieben bringt groß‘ Freud. Auch Kanons erklangen wie: die Kümmelpulle, Liegewagen, viele, viele Künste. Zum Schluß war dann die Traube. An den Tischen wurde Platz genommen. Wir wurden auch vorzüglich verköstigt. Neben Bier gab es auch Stimmöl, natürlich mit Sängerspruch: ein Prosit. Begleitet auf Herwigs Mundharmonika sangen wir noch den Steiger. Erst, nachdem es schon dämmerte, zogen wir wieder heimwärts unsere Pfade.

06.08.2013
Wie beschlossen, zogen wir mit unserer ganzen Krempelage ein Stock höher zu unserem Übergangsprobenraum. Obwohl wir nur einen Raum zur Verfügung haben, ist dieser schön hell, hat Wasseranschluss und ist im Winter bestimmt auch wärmer. Wir werden wohl Heizkosten sparen. Alle Fenster kann man öffnen. An diesem Tag aber brauchten wir keine Heizung. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, was bei der Temperatur an diesem Tag nicht verwunderlich war. Wir haben aber doch alles gut untergebracht. Nur die nicht gebrauchten Tische stehen im Nebenraum, der nicht belegt ist. Viele Hände, ein schnelles Ende, so war noch vor Mittag alles erledigt. Mal sehen, wann wir wieder zurückziehen können, natürlich erst, wenn die Sanierungsarbeiten im alten Probenraum abgeschlossen sind.

01.08.2013
Weil es zweierlei etwas Neues war, berichte ich es extra. Merlach, ein Ortsteil von Ponitz, liegt im Altenburger Landkreis und somit im Thüringischen. 1. Bei unseren Wandersingstunden waren wir noch nie im Thüringischen und 2. waren auch noch nie die Männer vom Doppelquartett nebst Frauen dabei. Die meisten fuhren mit dem Rad. Wer dies nicht konnte, der schloss sich Autofahrern an. Es war ein wunderschöner sonniger Abend, noch sehr warm und dementsprechend für Durst sorgend. In Merlach besteht seit dem 19.Jahrhundert der Gasthof Max Schneider. Im Hof des nebenbei betrieben Gasthofes stand eine lange Reihe mit Tischen und Stühlen. Kastanien umrahmten ihn. Ein lauschiges und in frühere Zeiten versetzendes Plätzchen. Mit einem Wort gemütlich. So richtig für uns gemacht. Schnitzel mit Salatbeilage und Brot ergaben ein zünftiges Abendessen. Natürlich wurde auch gesungen (Bierlied + Zigeunerhochzeit). Spaziergänger, die dort vorbei kamen, lauschten den Tönen. Es wurde wieder mal ein sehr schöner Abend.

Sommerpause (11.07.-15.08.2013)

Wandersingstunden
11.07. Carthause Crimmitschau - 9 Sänger, 1 Sängerfrau
18.07. Probenraum - 8 Sänger
25.07. Gasthof Lauterbach - 12 Sänger, 6 Sängerfrauen
01.08. Gasthof Merlach - 27 Sänger incl. Doppelquartett mit 10 Frauen
08.08. Schloßschänke Neukirchen - 10 Sänger, 4 Sängerfrauen
15.08. Probenraum - 14 Sänger, 10 Frauen

25. Jubiläum der Chorvereinigung Miesbach (05.-07.07.2013)

Das 25jährige Stiftungsfest unserer Freunde in Miesbach verbanden wir gleich mit einer Chorausfahrt.
Freitag früh 7.00 Uhr fuhr der Bus in Steinpleis los und sammelte unterwegs an den Haltestellen die Mitfahrenden ein. Brigitte und Roland waren bepackt als könnte man meinen, dass sie auswandern wollten. Na, wenigstens hatte er diesmal an die Chorkleidung gedacht. Die Busfahrt verlief sehr gut, und die Sänger vom Doppelquartett, was heißt Doppelquartett, es waren nur vier und ihre Frauen mitge-kommen, versüßten uns die Zeit mit ihren Liedern. So wurde auch die Zeit einem nicht lang. Gegen 15.00 Uhr waren wir in Hausham eingetroffen. Nach dem Bezug der Zimmer, ein paar Minuten der Ruhe, versammelten sich einige im Biergarten bei schönstem Wetter. Andere schlenderten in den Ort, weil es im Hotel kein Kaffeetrinken gab. Nach und nach füllte sich später der Biergarten. Obwohl bestimmt Liesbeth und Rudi inmitten der Vorbereitungen für das Jubiläum waren, ließen sie es sich nicht nehmen, noch bei uns vorbei zu schauen. Der Grill wurde angefeuert und es gab Steaks zum Abendbrot oder Schnitzel, wer es wollte. Geschmeckt hatte es meiner Meinung nach allen, obwohl einige auch gern wieder den berühmten Krustenbraten gegessen hätten. Der Koch hatte wahrscheinlich Urlaub. In geselliger Runde erklangen unsere Lieder. Auch Einzelvorträge erklangen. Unsere vier Sänger vom Doppelquartett und unser Siegfried erheiterten die Zuhörer, darunter auch welche von Hausham. Besonders kam das Lied vom Schnupftabak an, was dann zur Folge hatte, dass die vier glatt weg engagiert wurden zu einem 50. Geburtstag (es soll dort auch viel Weibsbild gewesen sein). Nach und nach verzog sich der eine und der andere zur Nachtruhe. Mancher zog aber noch aus dem Zimmer wegen „Schlafgeräusche“ aus und schlief separat. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, für ein paar ein trauriges – es gab kein Frühstücks-Ei – brachen wir zur Stellprobe in den Saal des Waitzinger Keller auf. Anschließend fuhren wir an den Spitzingsee, wo wir uns in verschiedenen Gaststätten zum Mittagessen niederließen. 14.00 Uhr verließen wir die schöne Gegend, wobei eigentlich überall schöne Gegenden sind, einer kaufte noch vorher Murmeltierfett, wozu auch immer. Wir fuhren nach Schliersee.
In kleineren und größeren Gruppen schlenderten wir die „Seepromenade“ entlang auf der Suche nach einem Cafe, um gemütlich Kaffee zu trinken. Sehr viel Zeit war nicht vergönnt. Nach und nach trafen alle auf dem Parkplatz neben dem Bahnhof ein, wo der Bus schon wartete. Eine fehlte aber noch. Es war Brigitte, die Frau des 1. Vorstandes. Dieter lief die Strecke nochmal ein Stück zurück. Endlich kamen die beiden. Brigitte hatte nicht bemerkt, wie hinter ihr alle rechts abbogen, so wie wir eigentlich gekommen waren. Na ja, sie hätte geradeaus die Bahnschienen entlang laufen können und wäre schließlich auch in Hausham angekommen. Im Hotel angekommen, kurz frisch machen, die Chorkleidung anlegen und 18.00 Uhr war Abfahrt nach Miesbach. Am Waitzinger Keller angekommen nahmen wir draußen an Tischen Platz. Zeit war noch vorhanden, also ein kühles Blondes gelutscht und den schönen Abend genießen. Herr Heinig bestand aber noch aufs Einsingen. Er ließ aber noch das ganze Programm durchgehen. Manche fürchteten um ihre Stimmbänder, dass sie nicht durchhielten. Nun kamen auch die Miesbacher und es gab eine Wiedersehenszeremonie.
20.00 Uhr begann das Konzert im dichtbesetzten Saal. Die Grußworte der Repräsentanten der Ortschaften von Italien, England, der 1. Bürgermeisterin von Miesbach, Frau Ingrid Pongratz, der Bürgermeisterin der Gemeinde Neukirchen, Frau Ines Liebald, wurden bei dem großen Repertoire kurz aber nicht weniger herzlich gehalten. Unsere Bürgermeisterin überreichte außerdem der Singvereiniung eine Töpferskulptur.
Ein grandioses Konzert folgte und die Zuhörer sparten nicht mit Applaus. Auch wir, verstärkt durch vier Sänger vom Doppelquartett, gaben unser Bestes. Besonders das Duett der Prodekane aus dem Vogel- händler mit Siegfried Rack und Herbert Schmidt erntete stürmischen Applaus. Unser künstlerischer Leiter, Herr Heinig, war sehr angetan und meinte, dass wir es noch nie so gut gesungen hätten. Und Stimmen aus dem Publikum sagten, dass es im Theater auch nicht besser wäre. Ein Glück, dass von jedem Chor 2 Lieder gekürzt wurden, sonst hätte das Konzert bis nach Mitternacht gedauert. Doch bis spät in die Nacht wurde es, aber keinem der Zuhörer im vollbesetzten Saal des Waitzinger Keller wurde die Zeit zu lang. Die einzige Zugabe, die natürlich kommen musste, waren die Italiener. Na, auch kein Wunder. Zum Schluß sangen alle gemeinsam eine Strophe in Deutsch und einen in Englisch das Lied „Neigen sich die Stunden“. Beteiligte an dem Konzert waren: Coro Cima Verde mit Jugendchor (Trentin- Italien), The Choir of St. Michael & All Angels Bishop`s Cleeve (England), Cast – Classikquartett (Schliersee), Bettina und Tim Tzschatschel mit Carlo Schraml (Schliersee), Nua mia (Musikband) (Miesbach), sowie natürlich unser Chor und die Singvereinigung Miesbach.als Gastgeber. Nach dem Konzert versammelte sich alles im Keller, wo ein Büffet aufgebaut war. Ein fröhliches Zechen hub an auch immer wieder mit Liedern dazwischen, besonders der Italiener. Punkt 24.00 Uhr spielte ich im Treppenhaus (schöne Akustik) auf der Trompete die Bayernhymne, die englische und die italienische Hymne. Ob sie bei dem Stimmengewirr gehört wurden, weiß ich nicht. Aber es sollte ein kleiner Gag sein. 0.45 Uhr fuhren wir, zwar geschafft, doch glücklich, ins Hotel.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück – wieder ohne Ei – fuhren wir ins Seniorencentrum „Vitanas“ in Miesbach und gaben ein kleines Benefizkonzert. Doch da stellte sich heraus, dass einer der Bewohner, 85 Jahre alt, ein Sachse war, ein Zwickauer, in Niederhohndorf geboren. Ja, die Sachsen sind doch überall. Er hat sich mächtig gefreut, einmal wieder „Landsleute“ zu treffen. Im vollbesetzten Pfarrsaal des Kolpinghauses, ca. 240 Personen, nahmen wir unser Mittagessen ein. Dort, wenn auch schwer gegen das Stimmengewirr anzukämpfen war, brachten Herr Heinig und ich das extra fürs Jubiläum der Miesbacher umgetextete „My Way“ zu Gehör, um es dann, eingerahmt, an Rudi Sommer zu überreichen. So gegen 13.30 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und Gastgebern und fuhren der Heimat entgegen. Im Bus herrschte dann etwas allgemeine Schläfrigkeit, die Jüngsten sind wir ja auch nicht mehr, doch brachte uns das Doppelquartett immer wieder musikalische Einlagen. So gesehen, verging die Heimfahrt wie im Fluge. Ohne Stau oder Unfall kamen wir an.

Offenes Talsperrensingen (30.06.2013)

Das Talsperrensingen ist tot, es lebe das Talsperrensingen. 2013 fand ja das letzte Talsperrensingen statt in damaliger Form statt. Diesmal aber war es ein offenes Singen, noch dazu eine Benefizveranstaltung für hochwassergeschädigte kommunale Einrichtungen. Die Idee für so eine Veranstaltung kam vom Bäckerchor Crimmitschau. 5 Chöre beteiligten sich daran: Bäckerchor Crimmitschau, Volkschor Mosel, Männergesangverein Langenbernsdorf, Seniorenchor Crimmitschau und wir Neukirchner. Eine gelungene Veranstaltung war es, und am Ende kam ein beachtlicher Erlös von 1000,- € m zusammen, wovon jeweils 500,- € an den Crimmitschauer Kindergarten „Bussibär“ und an den Kindergarten „Bosenhof“ Neukirchen gingen. Dankbar und zugleich erfreut, nahm unsere Bürgermeisterin, Ines Liebald, die Summe in Empfang.

60. Geburtstag von Roland Werner (26.05.2013)

Roland wollte eigentlich seinen Geburtstag ganz groß aufziehen. Weil er finanziell aber nicht so betucht ist und er ja unbedingt in Miesbach gebraucht wird, rieten wir ihm mit uns im Probenraum im kleinen Rahmen zu feiern. Damit war er einverstanden. Als sein Geburtstagsgeschenk überreichten wir ihm einen Gutschein anteilmäßig für die Busfahrt nach Miesbach und 2 Übernachtungen dort und sein Geburtstagsgedicht. Brigitte und er hatten Platten mit belegten Brötchen mitgebracht. So saßen wir und aßen und tranken auf sein Wohl und sangen noch ein Ständchen für ihn. Doch zuvor hatten wir noch die Probe, getreu nach dem Sprichwort: „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“.

Singen zum 60. Geburtstag von Mihay Sajgo (26.05.2013)

Mihaly hatte uns angesichts seines 60. Geburtstages in den „Regenbogenhof“ in Rudelswalde eingeladen. Es war Sonntag und so konnten alle da sein. Ihm und seinen Gästen zu Ehren brachten wir unser Geburtstagsständchen dar. Er zählt mit Achim Hunkel und Jochen Roßbach noch zu den „Jungen“ im Chor. Auch er bekam das jetzt schon obligatorische Gedicht. Unser Ständchen hat allen wieder gefallen. In einem Nebenraum nahmen wir, dicht gedrängt, - es mussten sogar noch zwei drei Stühle geholt werden -, Platz, denn wir bekamen noch einen Imbiß und Getränke serviert. So gestärkt, begaben wir uns dann auf den Heimweg.

Himmelfahrt (09.05.2013)

Ab 10.00 Uhr – Treffen in der „Karthause“ bei Claus Walther in Crimmitschau, Karthäuser Straße. So langsam trudelten die Sangesfreunde ein – sie schienen nicht allzu großen Durst zu haben, zum Schluß – gegen 11.00 Uhr – auch unser lieber Vorstand Dieter Schröder; er habe noch im Probenraum mit unseren Blumen und dem Clavinova eine Verabredung gehabt – wer weiß denn, wen er da zum Frühstück vernascht hat! Jedenfalls machte er einen zufriedenen Eindruck. So saßen nun 9 Sangesfreunde in der Gaststätte, da der Himmel draußen gar nicht zur Himmelfahrt einlud.
Aber da fuhr draußen ein Auto vor, und ihm entstieg zu unserer großen Freude und Überraschung unser lieber Chorleiter, Herr MD Heinig mit seinem Sohn. Lauthals begrüßte die Beiden unser Rest – Chor mit dem Sängerspruch „Er ist ein wackerer Kumpan“, allerdings nur in der stubenreinen Version! Es wurde ein recht lustiger und gemütlicher Vormittag, dem dann – wie jedesmal – ein opulentes asiatisches Mittagsmahl folgte, vorzüglich und zu aller Zufriedenheit von Claus Walthers lieber Frau zubereitet.
Um 14.00 Uhr meldete sich dann bei allen das Heimweh (oder auch das Sandmännchen?) und unser kleines Häuflein machte sich so nach und nach „auf die Söckchen“ Bei aller Fröhlichkeit mischte sich jedoch auch ein wenig Wehmut ein, wenn wir daran dachten, wie groß die Teilnahme am Männertag noch vor einigen Jahren war! „Verzage nicht, du Häuflein klein!“ soll deshalb das optimistische Fazit dieses schönen Tages gewesen sein! (krankheitsbedingter Ausfall des Schriftführers, hat dankenswerter Weise Dieter Wanke dies verfasst.)

Singen zum 60. Geburttag von Joachim Hunkel (09.04.2013)

Ziemlich kühl war es an diesem Tag als wir uns zum Ständchen für unseren 2. Vorstand trafen. Einen Tenor hatten wir nur zur Verfügung, Roland Werner, der übrigens es mit Bravour meisterte. Unseren Siegfried hatte die Erkältung erwischt. Er konnte nicht singen (Stimme förmlich weg usw.). In Achims Garage sangen wir uns etwas ein, bevor es ins Haus ging. In dem einen Zimmer war für uns eingedeckt, in dem anderen saßen die anderen Gäste – Kinder, Verwandte, ach was weiß ich. Manchmal ist es gut, wenn es nicht gar so viele Sänger sind. Die Türen waren auf, so dass es alle hören konnten. Unser kleines Geburtstagsständchen kam gut an. Achim zu Ehren hatte ich auch wieder ein kleines Gedicht verfasst. Bei Getränken und belegten Brötchen durften wir uns stärken.

75. Geburtstag von Wolfgang Richter(16.03.2013)

Ein Sprichwort sagt, doppelt hält besser. Es war diesmal etwas Besonderes, was wir uns für Wolfgang in Thailand ausdachten: ein musikalischer Gruß vom Chor mit dem Geburtstagskanon „viel Glück und viel Segen“; Geburtstagswünsche (kurze Ansprache) von Herrn Heinig; das von Ihm am Piano in Greiz gespielte „Rondo capriccioso“ von Mendelssohn und die „Fantaisie – Impromptu“ von Chopin; My Way (neu getextet vom Schriftführer und von ihm gesungen), - alles in MP3-Format und per E-mail an ihn verschickt. Dies alles wurde noch mal auf eine CD gebrannt, die Herr Heinig schickte. Wolfgang hat sich sehr darüber gefreut und uns Dankesworte geschickt, die ich hier einfüge:
Ein herzliches Dankeschön für die lieben Glückwünsche, die auf alle Fälle Ansporn geben nun die nächsten 25 Jahre mit bester Gesundheit und Vitalität anzugehen, sagt Euch Wolfgang Denn Heidi und Wolfgang waren nicht nur die gute Seele vom Thüringer Konzertchor, sie waren auch schon oft bei uns zu Gast (Probenraum und Himmelfahrt), und Wolfgang hat uns mit seiner Stimme bei Auftritten geholfen. Jedenfalls bleibt die Verbindung zu den Beiden bestehen, auch wenn sie jetzt in Thailand leben.

Mitgliederversammlung (15.02.2013)

Dieter Schröder, 1. Vorstand, begrüßte alle Anwesenden, besonders Herrn Heinig, Annemarie Schumann und Hannelore Dörner, die seit Januar neues Vereinsmitglied ist. 18 Vereinsmitglieder und zwei Gäste waren erschienen.
Als Versammlungsleiter fungierte der 1. Vorstand Dieter Schröder und als Protokollant Schriftführer Herbert Schmidt. Nachdem alle Sänger vorn Aufstellung genommen hatten, erklang traditionell das Bundeslied. Alle Mitglieder erhoben sich zu einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder.
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass die einberufene Mitgliederversammlung ordnungsgemäß einberufen wurde. Er stellte die Beschlussfähigkeit fest. Der Versammlungsleiter verlas noch mal die Tagesordnung. Es gab keine Anträge und Ergänzungen, somit wurde sie von der Mitgliederversammlung angenommen. In seinem Bericht brachte er noch einmal die Höhepunkte des Jahres 2012 zur Sprache, das wieder ein sehr erfolgreiches war. Viel Lob sprach er dem künstlerischen Leiter aus, der immer wieder versteht uns zu motivieren und es dadurch zu guten Präsentationen bei Konzerten kommt.
Zurzeit besteht der Verein aus 27 Mitgliedern, davon 10 fördernde. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und wünschte ein gutes Gelingen für 2014, dem 140. Gründungsjahr. Den Bericht des Schatzmeisters, der erkrankt war, verlas Annemarie Schumann. Es gab keine Beanstandungen auch von seitens der Revision. Der Schriftführer bedankte sich in seinem Bericht beim 1. Vorstand, der viel Schriftliches selbst schon erledigt. Dadurch geht seine Tätigkeit auch mehr in den Bereich des Kulturellen mit Gedichten und Texten. Außerdem stellte er fest, dass wir 2012 gegenüber 2011 reichlich in der Presse waren. Aber die Presse schickt jetzt doch ihre eigenen Leute. Danach verlas er noch ein paar Passagen aus der Chronik.
Herr Heinig äußerte im Vorwort erst noch mal seine Freude über das Programm zu seinem 80. Geburtstag. Er dankte noch mal speziell Dieter Schröder, Herwig Felix, Dieter Wanke, Siegfried Rack und Herbert Schmidt. Er erwähnte noch mal die CD-Aufnahme in Kirchberg: die angesichts der Temperaturen ganz gut seien, er hätte sich aber ein Anhören speziell der Qualität gewünscht. Es ging ihm auch etwas zu schnell, vielleicht, bei mehr Zeit, wäre manches besser geworden.
Ferner sprach er noch mal die Auftritte des Chores an: Talsperrensingen, Jubiläum Gewerbecenter, Feuerwehr (Lauterbach und Neukirchen), Gedenkfeier, Lichtlabend (großes Lob von Geraern). Er dankte allen Sängern für allen Einsatz bei vereinsinternen Feiern. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der Chor durch Herrn Felix und Herrn Walther verstärkt wird. Seine Bitte aber war auch, dass man Bescheid sagt, wenn man zur Probe mal fehlt. Ferner ist Usus geworden, dass es zum Probenschluß Klavierstücke erklingen z.B. Präludien und Fugen von Bach etc.
In den Anmerkungen zu den Berichten kam auch die Gesamtsituation des Chores zur Sprache: Unbeständigkeit, mehr Selbständigkeit in den Stimmen, denken beim Singen, behalten was man probt, finanzielle Situation (manches wäre ohne Förderung und Sponsoren nicht möglich).
Der Schatzmeister und die Revision wurden durch die Mitgliederversammlung entlastet. Nach der Pause wurde Bela Vida mit einem Zinnbecher für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Es erklang der Sängerspruch „Treu schlägt das Herz“. Dieter Schröder berichtete über den Stand der Vorbereitungen Ausfahrt bzw. 25. Jubiläum Singvereinigung Miesbach In der Diskussion wurde über die Renovierung der Probenräume und eventuell Bezug neuer Räume informiert, noch andere Vorschläge eingebracht und darüber diskutiert. Nachdem der 1. Vorstand sich noch mal bei allen Mitgliedern bedankt hatte, schloss er die diesjährige Mitgliederversammlung.