Chronik  2014

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Veranstaltungen

Artikel verfasst von Herbert Schmidt

1. Chorstunde dieses Jahr wie immer unter dem Motto „jetzt red’ i“ (09.01.2014)
Pünktlich 19.00 Uhr schellte Dieter Schröder die Glocke. 14 Sänger und Herr Heinig waren anwesend. Dieter begrüßte alle und wünschte nochmal alles Gute für das neue Jahr und wünschte ein gutes Gelingen speziell fürs 140jährige. Am 3. Mai ist ja vereinsintern die Feier und am 27. September das Jubiläumskonzert dazu.
17 Veranstaltungen sind dieses Jahr. Am 21. Februar ist die Mitgliederversammlung geplant. An dem Donnerstag zuvor ist keine Probe. Er erinnerte an das Konzert zum Pfingstsonntag anlässlich der Stadtrechtsfeier (600 Jahre) Crimmitschau.
Folgende Termine sind schon fest eingeplant:
- 07. Dezember Lichtlabend
- 11. Dezember Seniorenweihnachtsfeier in Dänkritz Weitere angedachte Termine: im Juni wollen von Miesbach 6 Sängerinnen und Sänger (Solisten) kommen – Vorschlag: mit einem Beisammensein mit uns
+ Diskussionsrunde – Themen:
  • Podium + Gesang in Langenbernsdorf
  • Herr Heinig zum Allgemeinen (Probenteilnahme)
  • Gratulation der Bürgermeisterin soll zum Konzert erfolgen, ansonsten alle anderen Gratulationen erfolgen zum vereinsinternen Jubiläum
  • Info von A. Hunkel: unser ehemaliger Chorleiter Kantor Konrad Heinig ist verstorben, Karte mit Unterschriften der Sänger wird an die Familie geschickt
  • Klaus Schumann versucht wieder sein Amt als Schatzmeister des Vereins aufzunehmen
    Vorschläge Repertoire (Einbeziehung Doppelquartett):
  • - Wo Musik erklingt
    - Zigeunerhochzeit
    - Instrumentenquodlibet
    - Aus der Traube
    - Sierra Madre
    - Im Wald
    - Der edlen Musica
    - Freiheit, die ich meine
    - O Herr, gib Frieden
  • Homepage vom Chor
    - wie es weitergehen soll
    - Meinungen – Chronik sollte doch farbig sein
  • es stehen wieder einige runde Geburtstage und Jubiläen an
  • bei Fehlen zur Probe unbedingt sich entschuldigen
  • wie geht es weiter
Dieter Schröder beendete die Runde 20.15 Uhr, und die nächste Probe ist am nächsten Donnerstag

Geburtstagsständchen zum 75. Geburtstag unseres Vermieters, Herrn Burkhardt (26.01.2014)
Eine Gelegenheit, „Dankeschön“ zu sagen, sollte immer genutzt werden. Der 75. Geburtstag des Vermieters unseres Sängerlokals im Gewerbecenter „Gebr. Fürst“/ Neukirchen bietet dafür einen schönen Anlass, denn unser Chor hat mit dieser Lokalität das berühmte „große Los“ gezogen. Anfängliche Skepsis ist – nicht zuletzt durch die Haltung Herrn Burkhardts unserem Chor gegenüber – ad absurdum geführt worden, und so ist es für uns eine Selbstverständlichkeit gewesen, Herrn Burkhardt zu seinem 75. Geburtstag am Sonntag, dem 26.01.2014 ein Ständchen zu singen und ihm zu gratulieren und alles Gute für seine Zukunft zu wünschen.
Und so trat unser gesamter Chor – alle waren anwesend bis auf Herbert Schmidt, der zu diesem Zeitpunkt Gottesdienst außerwärts halten musste, Herbert Kramer, der noch immer mit seiner Gesundheit zu kämpfen hat und Roland Werner, dem plötzlich ein Magengeschwür alle Aktivitäten untersagte – zum Geburtstagsständchen an.
Eigentlich waren wir unangekündigt (bis auf Absprache mit Frau Burkhardt) aber ein „Verräter“ aus Werdau (???) hatte Herrn Burkhardt doch tatsächlich „vorgewarnt“!!! So ein Bösebold(!) – aber, „wer war das“???
Mit unserem Standardsängerspruch „Treu schlägt das Herz…“ begrüßten wir Herrn Burkhardt und seine Gäste am Sonntag 10.30 Uhr. Ein kleines Präsent überreichte mit netten Worten unser Vorsitzender Dieter Schröder. Es folgten: „Im Krug zum grünen Kranze“
„Im Wald“
„Der Rheinische Wein“ und
„Aus der Traube in die Tonne“
Mit dem „Teufelskanon“ („Viele, viele Künste kann der Teufel“) klärten wir Herrn Burkhardt uns seine Gäste auf, was der Teufel bei allen seinen Fähigkeiten und Künsten nicht kann: „Singen“!
So haben alle gemerkt, dass wir keine Teufel sind!
Wir glauben, dass wir allen Anwesenden Freude bereitet haben.

Mitgliederversammlung (21.02.2014)
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung waren 21 Vereinsmitglieder und zwei Gäste erschienen. Dieter Schröder, 1. Vorstand, begrüßte alle Anwesenden, besonders Herrn Heinig und Annemarie Schumann. Vor der Eröffnung gab es noch einen Imbiß.
Dieter Schröder eröffnete wieder die Mitgliederversammlung offiziell. Alle Sänger nahmen vorn Aufstellung und sangen traditionell das Bundeslied. Für verstorbene Mitglieder erhoben sich alle zu einer Gedenkminute. Der Versammlungsleiter verlas die Tagesordnung. Anträge und Ergänzungen waren nicht eingegangen, somit wurde die Tagesordnung von der Mitgliederversammlung angenommen.
Die Berichte des Vorstandes, des Schatzmeister, der Revision, des Schriftführers und des künstlerischen Leiters (er hatte extra sich Aufzeichnung gemacht, wegen Verzettelung) wurden verlesen. In Herrn Heinigs Bericht fanden die Vorbereitungen des Konzertes in Miesbach besonders Erwähnung. Er freute sich, dass so eine gute Verbindung zu den Mitgliedern des Doppelquartetts Crimmitschau besteht und sie uns tatkräftig unterstützen, was in Miesbach der Fall auch war. Desweiteren ließ er Revue passieren: Die Auftritte Benefizkonzert Talsperre und Schloß Schweinsburg. Er wies auf Proben und Auftrittsdisziplin hin was aber keine Kritik sein sollte. Aber es ist schade, dass immer noch einige fehlen und die Kontinuität der Proben oft durch Fehlen in Gefahr gerät. Er dankte besonders Dieter Wanke (seine „Wandlungsfähigkeit“ I. und II. Bass), für die Soli (Felix, Rack, Schmidt) und Dieter Schröder für alle seine Arbeit und seiner Vereinsführung. Wir haben eine schöne Vereinsgemeinschaft gegenüber der heutigen Zeit der Abkapselung. Siegfried Rack rief zu einer Spendenaktion für das 140. Jubiläum auf, was ein positives Echo hervor rief. Unserer Revisionskommission wurde ein sehr gutes Arbeiten attestiert. Desweiteren wurde der Stand der Vorbereitungen für das Jubiläum im kommenden Jahr bekannt gegeben. Es finden dazu zwei Veranstaltungen statt, im Mai vereinsintern (mit geladenen Gästen) und im September Jubiläumskonzert mit der Singvereinigung Miesbach (ihnen soll, als Präsent von uns, eine Skulptur – Lyra mit Widmung – überreicht werden).
Beteiligen werden wir uns am Konzert des Bäckerchores zur 600. Stadtrechtsfeier, gleichzeitiges 110. Stiftungsfest und bestreiten in Dänkritz ein Frühlingskonzert für die Senioren. In der Diskussion kamen verschiedene Vorschläge und Meinungen zur Sprache.

Frühlingskonzert in Dänkritz (03.04.2014)
Hieß es noch am Anfang des Jahres im Veranstaltungsrahmen, dass wir zur Seniorenweihnachtsfeier in Dänkritz singen, so kam es doch anders. Aus Platzgründen sollten wir statt einem Weihnachtskonzert zu einem Frühlingskonzert im Vereinshaus in Dänkritz singen. Auch mal etwas anderes. Wir trafen uns alle im Probenraum nochmal zum Ansingen. Ganz besonders muss erwähnt werden – pünktlich!! – Herr Heinig lobte extra die Sänger. Es war gut, dass wir alles noch einmal durchnahmen, denn es waren bei manchen Liedern Fehler wieder aufgetreten, und zwar immer wieder die gleichen, wie schon vorher zu den Proben. Können wir uns das nicht mal mehr merken? Na ja, in Dänkritz haben wir uns jedenfalls nicht blamiert. Achim Hunkel war auch noch schnell von der Arbeit zu uns gekommen und so waren wir vollzählig, außer Jochen, der ja auswärtig arbeitet und erst am Wochenende heimkommt. Pannen passieren, aber diesmal war es technischer Natur. Das Pedal vom Clavinova (Ton halten) wollte einfach nicht, trotz dass der Stecker steckte. Aber unserem Herrn Heinig hat es nicht viel ausgemacht, zumal er die Zuhörer darauf hinwies. Klanglich kam unser Frühlingskonzert trotz des kleinen Raumes gut herüber. Unter den Zuhörern waren auch zwei anspruchsvolle, die uns eine gute Qualität attestierten. Auch zwei Damen meinten, wir unterscheiden uns doch sehr in Qualität von anderen Chören in der Region.Ich hatte vorher schon gebangt, ob wir gut ankommen angesichts des Einsingens im Probenraum. Ich bin wieder versöhnt und freute mich, dass alles gut klappte. Vielleich sollte man vorher nicht so sehr schwarz sehen. Einen kleinen Obolus als Dankeschön bekamen wir überreicht und für einen Imbiss und ein Getränk für uns Sänger war auch gesorgt.

Nachträgliches Ständchen zur Goldenen Hochzeit von Annemarie und Klaus Schumann im Hotel „Zum Anger“ Neukirchen (26.04.2014)
Aufgrund der Erkrankung von Klaus im vorigen Jahr musste die Feier zur Goldenen Hochzeit leider ausfallen. Sie wurde aber dieses Jahr im Hotel „Zum Anger“ nachgeholt. Demzufolge brachten wir ihm, seiner Annemarie und den Gästen unser Ständchen dar. Wir sollten pünktlich 16.30 zum Einsingen unten in der Angerpassage sein. Dem war aber leider nicht so, weswegen unser Chorleiter sich die Bemerkung nicht verkneifen konnte, dass es einmal schon mit der Pünktlichkeit geklappt hätte. Na, und unser Roland hatte wieder mal seine Weste vergessen. Die lag bei seiner Schwester. Was die dort eigentlich will, ist uns schleierhaft. Damit es nicht gar so auffällt, musste er eben hinten stehen. Wo hat der nur seine Gedanken. Nun aber mal das beiseitegelassen. Wir möchten doch nicht missmutig vor den Gästen stehen und zum Auftritt doch immer ein freundliches Gesicht. So begannen wir also frohgemut unser kleines Ständchen und kamen auch bei allen Gästen gut an. Klaus meinte, es ist mal ganz gut, wenn man als Sänger es von außen hören kann, wie es klingt und auch wirkt. Anschließend, für uns war extra eine Tafel gedeckt, stärkten wir uns mit einem Imbiß. Zu den Getränken erklangen auch Sängersprüche.

140 Jahre Männerchor Neukirchen/ Pl. e.V. (03.05.2014)
Ganz intern wurde am 03. Mai dieses Stiftungsfest gefeiert. Alle Vorbereitungen lagen in den Händen unseres Vereinsvorstandes. Wir haben bewusst den Sonnabend gewählt, wegen allen Vorbereitungen und dass jeder dabei sein konnte. Eingeladen waren natürlich alle Sängerfrauen und Vereinsmitglieder. Desweiteren auch gehörten auch die Bürgermeisterin, Ines Liebald; Jan Löffler MdL; die Geschäftsführerin des Westsächsischen Chorverbandes, Frau Günther, Vertreter Feuerwehr Neukirchen, Singvereinigung Miesbach, Thüringer Konzertchor, Bäckerchor Crimmitschau; ehemalige Sänger, Peter Karwath (gestaltet und verwaltet unsere Webseite) Sven Piehler; Beate Helbing und unsere Sponsoren. Ich hoffe, dass ich keinen vergessen habe.
Natürlich musste ein kleines Programm für unsere Gäste folgen. Nach dem Sängerspruch: Lied hoch, folgte die Ansprache unseres 1. Vorstandes, Dieter Schröder, der, wie er uns vorher angekündigt hatte, eine halbe Stunde reden wollte, was er aber nicht einhielt. Nein, Dieter kommt immer auf den Punkt. Souverän war wieder Dieter Wankes Moderation durchs Programm. Die Lieder klappten auch ohne Noten, was eigentlich für uns immer ein Plus ist (Beachtung Dirigat). Die Prodekane schienen es diesmal nach Dieters Meinung etwas eilig zu haben und brachten unseren künstlerischen Leiter bestimmt zum Schwitzen. Alles in allem lief es gut, und nach Beendigung unseres Programmes stellten sich alle Sänger unten vor der Bühne auf und es wurde auf unser 140. Stiftungsjubiläum mit einem Glas Sekt angestoßen. Ines Liebald würdigte in ihrer Ehrungsrede die Verdienste unseres Chores in unserer Gesellschaft, in und außerhalb der Gemeinde, und wünschte uns noch weitere gute Jahre und Auftritte. Frau Günther brachte Grüße vom Chorverband und zeichnete Frank Schellenberg und Sonnfried Swatosch für langjähriges Singen in einem Chor aus. Sie verlieh ihrer Freude und Bewunderung Ausdruck, dass wir ohne Noten so singen können, was es nur noch wenig gibt. Joachim Hunkel und Siegfried Pöhnert wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Präsente, vom Landtagsabgeordneten Jan Löffler, Rudi Sommer – Singvereinigung Miesbach und unserem Vermieter Herrn Burkhardt, folgten.
Dann kam eine Überraschung. Das hätten sich die Sänger und deren Gäste nie und nimmer träumen lassen, was sich die Feuerwehren aller Ortsteile da haben einfallen lassen. Hinter der Bühne hatten vorher heimlich (Freitagnachmittag – als wir weg waren vom Einräumen) die Kameradinnen und Kameraden eine Sirene versteckt. Der Aufforderung Folge leistend, drückte unser erster Vorstand ahnungslos nun auf einen Knopf einer Fernbedienung. Natürlich ertönte die Sirene und über Funk rückten die Feuerwehren aller drei Orte an und nahmen auf der Bühne Aufstellung. 3 Lieder z. B.“Hoch auf dem roten Wagen sitz ich beim Brandmeister vorn“, angelehnt an das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“, brachten sie uns zu Gehör. Herr MD Hofmann (Vereinsmitglied) hatte mit ihnen diese eingeübt, was nicht so einfach war, terminlich gesehen. Ausdrücklich betonten sie, dass sie weiterhin aber Feuerwehr und kein Chor sind. Trotzdem bereiteten sie uns viel Vergnügen. Nach dem vorzüglichen Abendessen, das uns Fleischer Reim aus Crimmitschau lieferte, folgten noch verschiedene musikalische Einlagen von Sängern des Chores. Dann wurde das Licht ausgemacht und eine kleine Dokumentation, mit kleinen Videofilmen und Bildern vom Besuch in Miesbach im letzten Jahr zu deren Jubiläum, folgte. Sangesfreund Herwig Felix hatte sich diesem Projekt mit Fleiß und Liebe gewidmet. Allzu spät wurde es an diesem Abend aber nicht, die Anstrengungen ließen uns schon müde werden, zumal wir nicht mehr die Jüngsten sind und am nächsten Tag noch aufräumen müssen. Aber so schnell werden wir den Tag nicht vergessen, das ist sicher.

Teilnahme am Konzert des Bäckerchores anlässlich zu seinem 110. Stiftungsfest und gleichzeitig 600 Jahre Stadtrechtsfeier Crimmitschau (07./08.06.2014)
Seit April trafen wir uns mit dem Bäckerchor zu 5 gemeinsamen Proben jeweils abwechselnd donnerstags bei uns im Probenraum und montags bei ihnen im Probenraum des Balletts im Crimmitschauer Theater für das Jubiläumskonzert zu ihrem 110. Stiftungsfest. Es war ja zeitgleich die Festwoche zur Stadtrechtsfeier. Die Proben waren deshalb erforderlich, weil wir ein paar Lieder gemeinsam singen wollten. Zu ihrem Stiftungsfest am 07.06. war unser Vorstand eingeladen. Dort überbrachten wir die Glückwünsche unseres Vereins und der Sänger. Auch ein Ehrengedicht, verfasst wiederum vom Schriftführer, erheiterte die ich glaube so an die 150 Gäste und lockerte das Ganze auf. Auch eine Modenschau fand sehr großen Zuspruch bei Damen und auch bei Herren, bei denen vielleicht aber mehr die Models. Ein schmackhaftes Abendessen wurde zudem allen gereicht. Am Sonntag, 14.00 Uhr fand im Theater Crimmitschau im Rahmen der 600 Jahre Stadtrechtsfeier dann das Jubiläums- und Festkonzert – Abschluss der Festwoche – statt. Leider war bei dem Konzert der OB der Stadt nicht anwesend, er hatte sich entschuldigen müssen. Eine Vertretung seinerseits, hat er doch zwei Stellvertreter, wäre aber gut angekommen, ist doch der Bäckerchor auch ein Aushängeschild der Stadt, noch dazu bei so einem Anlass. Unsere Bürgermeisterin aus Neukirchen war jedenfalls anwesend. Die gemeinsamen Proben mit dem Bäckerchor machten sich jetzt bezahlt, denn alles klappte und gefiel dem Publikum, denn mit Applaus wurde nicht gespart. Was aber manche andere boten, die noch mit auftraten, darüber hänge ich den Mantel des Schweigens.

Besuch der Solisten (13. – 16.06.2014)
Ich weiß nicht, wollten unsere Mannen Dieter Schröder ausbremsen oder einen Spaß mit ihm machen, denn am Freitag, als er anrief, wer samstags so mitkommt, stand er allein auf „weiter Flur“. Nun gut, dachte ich, du lässt ihn nicht allein. Wenigstens zu zwei gehen wir. Gäste aus Bayern, und zwar die Solisten beim Jubiläumskonzert 2013 der Singvereinigung Miesbach, waren im Hotel „Zum Anger“ in Neukirchen untergebracht und geplant war, dass wir in einer gemütlichen Runde mit ihnen zusammen sein wollten und sie uns kennen lernen wollten. Aber siehe da, auf einmal kamen doch mehr als erwartet. Es gab von Anfang an keine Berührungsängste und eine tolle Stimmung kam auf, ausgeschmückt von Carlos und meinen Gedichten. Eine rege Unterhaltung, die nur durch ein gutes Essen unterbrochen wurde, begann. Auch hier zeigte sich, wie unkompliziert und freundlich man beieinander sein kann. Selbstverständlich erklangen, mal von ihnen und dann von uns, ein paar Lieder. Alles in allem wurde es ein sehr schöner Abend. Am Montag früh verabschiedeten Dieter und ich die Gäste, nicht ohne noch zwei Abschiedsbilder zu machen. Der wahrscheinlich unvermeidliche Wermutstropfen bei dem Ganzen war, dass die Gäste freitagabends keinen Imbiss hatten und auch am Sonntag kein Mittagessen (wegen Einladung des Wirtes zu einer Geburtstagsfeier) hatten, obwohl ja die Gäste nicht unverhofft kamen. Das ist bedauerlich und keine gute Werbung für ein Hotel.

Sommerpause (03.07 – 14.08.2014)
In dieser Zeit fanden Wandersingstunden statt am: 03.07. im Probenraum, 10.07. Carthause, 17.07. Probenraum, 24.07. Engelmann, 31.07. Gambrinus Lauterbach, 07.08. Probenraum, 14.08. Schloß-schänke Ergänzend dazu muss gesagt werden, dass wir am 17.07. eine kurze Probe abhielten für das Geburtstagsständchen für Bela am 19.07. und im Gambrinus für 2 Gäste aus Holland zwei Lieder – ein Novum – sangen, und vom DQ (Doppelquartett) war auch einer mit zur Wandersingstunde gekommen. Am 14.08. konnte zum ersten Mal die Frau des Schriftführers dabei sein.

Singen zum 80. Geburtstag von Bela Vida im Hotel „Zum Anger“ Neukirchen (19.07.2014)
Bevor wir oben ins Hotel gingen, sangen wir in der Südpassage des Angers ein. Natürlich blieb es nicht unbemerkt, denn die Geschäftsstellenleiterin vom Pfennigpfeiffer kam heraus und hörte uns zu. Sie meinte, schade, dass wir uns nur einsingen, sie hätte noch mehr hören wollen. Das ging natürlich nicht, denn wir wurden oben von Bela und seinen Gästen erwartet. Nach dem obligatorischen Sängerspruch, dem Geburtstagskanon und den Glückwünschen unseres 1. Vorstandes, erklang unser kleines Repertoire. Natürlich musste auch wieder ein kleines Gedicht her, wieder ein umgetextetes Lied. Ja, was reimt denn sich auf Bela Vida, natürlich Marina, Marina. Das hat schon eingeschlagen, und die Gäste waren gleich voll bei der Sache und wippten und sangen den Refrain mit. Man sah es Bela förmlich an, wie sehr er sich geehrt fühlte und sich freute, aber auch gerührt war. Auch hier stärkten wir uns dann anschließend bei einem Imbiß. An dieser Stelle sei auch mal ausdrücklich den Sängern vom Doppelquartett gedankt, die uns beim Geburtstagsständchen mit unterstützten.

Goldenen Hochzeit von Christa und Herbert Kramer (26.07.2014)
Man muss schon sagen, dass Christa und Herbert sich sehr viel Mühe gegeben haben alles gastlich herzurichten. Partyzelte, Tische und Bänke waren im Garten aufgestellt. Kein Regen in Sicht und angenehme Temperaturen waren auch. Also für eine Feier draußen ideal. Nach dem Ständchen, was auch seinen anderen Gästen gefallen hat, probierten wir wieder Christas Kartoffelsalat, wie immer -vorzüglich. Fast bis zum Dunkelwerden saßen wir beieinander. Eine schöne gesellige Runde und ich denke auch unserem „Norddeutschen“ wird es gefallen haben. Ein extra Gedicht für Christa und ihn habe ich auch wieder verfasst. Erst als es dämmerte begaben wir uns auf den Heimweg, nicht ohne uns zu bedanken für alles bei Christa und Herbert.

Nachtträgliches Singen zum 70. Geburtstag von Siegfried Pöhnert (30.08.2014)
17.00 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz an der Residenzklause Seniorenheim und betreutes Wohnen vom Roten Kreuz. Drinnen hatte ich zu tun mit meinem kleinen „musikalischen Begleiter“ (CD-Player) Stromanschluß, Lautstärke etc., denn das konnte ich ja vorher nicht ausprobieren. Trotzdem ging alles gut. Nach dem Sängerspruch und den Gratulationsworten vom 1 Vorstand, sang ich mit Playback, das Geburtstagslied für Siegfried: Siebzig Jahr…, angelehnt an das Lied von Udo Jürgens. Anschließend brachten wir unser kleines Geburtstagsrepertoire zu Gehör. Es ist doch schön, dass man mit unseren Liedern die Zuhörer fröhlich machen kann, wenn sie es nicht schon vorher waren. Seine Gäste waren sehr angetan und unserem Siegfried hat es auch zur Ehre gereicht. Extra eine Tafel war für uns gedeckt und wir stärkten uns bei Kaffee und Kuchen, Bier und Schnaps und belegten Platten mit, was des Sängers Herz begehrt.

Probe (11.09.2014)
Es ist wert, diese Probe in der Chronik festzuhalten, weil sie mal etwas Besonderes war. Und wieder einmal besuchte uns die Presse. Frau Riedel von der Freien Presse interviewte gegen 18.30 Uhr unseren Dieter Wanke. Es war eine Idee von ihr, dieses zu koppeln mit der Mitteilung für das Jubiläumskonzert. Sie hatte auch ihren Pressefotografen, Thomas Michel mitgebracht, der ein Foto von unserem Chor bei der Probe machte. Vorher erschien noch unser Vermieter und brachte die neueste Ausgabe des „Heimatboten“ und eine Mappe zur Ablage mit, Thema dieser Ausgabe: der Männerchor Neukirchen. Man liest darin, dass der Männerchor schon immer ein hohes musikalisches Level hatte und hochkarätige Konzerte bot. Dies ist für uns verpflichtend.

Turnhalle vorbereiten fürs Jubiläumskonzert (26.09.2014)
Dieses erscheint auch kaum in einer Chronik und muss mal besonders erwähnt werden. Alle Sänger waren 15.00 Uhr erschienen. Wer selbst nicht konnte, hatte Ersatz besorgt, so auch Herbert Kramers Sohn, der wieder mit anpackte. Es ist schon eine große Erleichterung, dass keine Stühle mehr geholt werden müssen, die Bühne nicht mehr arbeitsaufwendig dekoriert werden braucht, Rollos zur Verdunkelung angebracht sind, nur noch unsere Vorhänge (kein Gerüst mit Plane) gehängt werden brauchen und kein schwerer Klaviertransport erfolgt. So ist Zeit gespart und alles nicht mehr so mühsam. Wenn alle zupacken, ist man schneller fertig. In zwei Stunden war alles erledigt und ohne Unfall, dass muss mal dankbar erwähnt werden.

Jubiläumskonzert 140. Jahre Männerchor Neukirchen/ Pl. e.V. (27.09.2014)
Eine vollbesetzte Turnhalle, ein gutgelauntes und mitgehendes Publikum, tolles Wetter, an diesem Nachmittag hat alles zusammengepasst. Die ersten Gäste kamen schon kurz nach 15.00 Uhr, da war die Einsing- bzw. Probenzeit noch voll im Gange. Pünktlich, Pünktlichkeit ist ja die Tugend der Könige, was aber nichts heißen soll, fingen wir mit dem Konzert an. Nach dem Sängerspruch „Lied hoch“ zur Eröffnung, hielt der 1. Vorstand eine kurze Ansprache zu 140 Jahre Männerchor Neukirchen. Was dann folgte, war wirklich ein Konzert der Meisterklasse. Tatkräftig unterstützten uns die (T)ollen Jungs aus Crimmitschau (das ehemalige Doppelquartett) und, wie kann es anders sein, hatten wir wieder die Singvereinigung, diesmal mit ihrer Band „Nua mia“ ins Boot geholt. Auch Beate Helbing ist bei unseren Konzerten eine feste Größe. Es gilt natürlich wieder: wer es nicht gehört hat, der hat wirklich etwas verpasst. Man weiß gar nicht, wo man beginnen soll. Alles klang wirklich wunderbar, ob Soli oder die Stücke. Den Zuhörern hat es sehr gefallen, und sie sparten nicht mit Applaus. Es war, so glaube ich, eines unserer besten, wenn nicht das Beste überhaupt, Konzerte, und wer weiß schon, ob wieder eins stattfinden kann. Planen können wir, ob es aber auch so kommt? Na, jedenfalls dachte an diesem Tag keiner so richtig daran. Obwohl das Programm schon gekürzt war, zweieinhalb Stunden ging es schon, waren die schnell um. Ich glaube, wir hätten an diesem Tag noch mindestens bis 20.00 Uhr konzertieren können aber wir wollten mit den Miesbachern ja noch etwas feiern und das Abendessen stand auch noch an. Schnell war auch das Gratulationszeremoniell über die Bühne gegangen. Große lange Reden bzw.Worte wurden auch nicht gemacht. Rechtzeitig war für die Miesbacher unser Geschenk, eine Lyra auf einer runden starken Eichenholzscheibe mit eingelasertem Schriftzug 140 Jahre Männerchor Neukirchen/ Pl. e.V. und der Widmung an Miesbach, fertig geworden. Falk Löffler hatte, was wir allerdings nicht wussten, noch eine in Auftrag gegeben, die war für uns bestimmt. Rasch ging es danach zur Tat. Wie sagt man im Volksmund: viele Händ‘ ein schnelles End. Jeder packte mit an, auch die Miesbacher, und im Nu waren Tische eingedeckt und Stühle bereitgestellt. Es hub dann ein Schmausen und Zechen an. Auch Vergnügliches kam nicht zu kurz. Der Schriftführer hatte für alle Sängerinnen und Sänger extra wieder ein Lied umgetextet, bei dem der Refrain von allen mitgesungen werden konnte. Begleitet wurden wir auf dem Akkordeon von Dieter Wanke. Weitere Lieder folgten von den Miesbachern und der Band, von den (T)ollen Jungs und von uns. Viel zu schnell verrann die Zeit. Was ist heute schon eine Stunde. Ich denke mal so gegen 22.30 Uhr brachen die Miesbacher zu ihren Hotelzimmern auf. Kein Wunder, wenn man 17 Stunden auf den Beinen ist. Am Sonntag kamen wir alle noch einmal zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen, dazu gab es noch von den Sängerfrauen gebackenen Kuchen und auch Kaffee. Abschied nehmen ist immer mit etwas Wehmut behaftet, man weiß nie wer wann wiedersieht. Gegen 13.30 Uhr fuhren die Miesbacher mit dem Bus ab und wir winkten ihnen nach. Danach wurde alles wieder aufgeräumt bzw. in Ordnung gebracht, wobei besonders mal erwähnt werden muss, dass das Aufwaschen des Geschirrs (Geschirrspüler) Moni Rack übernahm und das Wischen der Turnhalle Marianne Swatosch erledigte. Gegen 16.00 Uhr war alles fertig und wir konnten wieder mit zufriedenem Gefühl nach Hause ziehen.

Kegeln (21.11.2014)
Haben denn unsere Sänger keine Lust mehr zum Kegeln? Gerade mal 4 Sänger: Dieter Schröder, Siegfried Pöhnert, Sonnfried Swatosch und seine Marianne und noch ich waren zugegen, Herwig und seine Gisela müssen wir in diesem Falle mit den Keglern ja teilen. Die Kegler hatten extra für uns ein kleines Verslein auf die Melodie „alle Jahre wieder“ gedichtet, das sie für uns sangen und Herwig auf der Mundharmonika begleitete. Wir konnten nicht einmal ein Lied ihnen bringen. Wir waren eben zu wenig. Doch was an Abendbrotplatten wieder aufgefahren wurde, da hätten weitere Sänger noch satt werden können. So gestärkt ging es dann los. Leider spielte die Anlage beim beliebten „Tannenbaum-Kegeln“ nicht mit, so mussten eben „Hausnummern“ (dreistellig) mit Ansage, wo welche Zahl hinkommt, ausgekegelt werden. Es gab ja so viele Preise und auch zahlreiche Stechen. Den Pokal hat diesmal Annerose Krahmer gewonnen. Die rote Laterne blieb leider bei uns, weil Sonnfried auch im 2. Stechen mit einer 0-Runde abschloss. Es war gar nicht so einfach alle Preise zu vergeben, denn die Zeit war schnell um. Ich denke, es hat trotzdem allen wieder Spaß gemacht. Vielleicht sind wir beim nächsten Mal mehr.

Geburtstagsständchen zum 95. Geburtstag unseres ältesten Mitgliedes Heinz Kämpfe (26.11.2014)
Wir überraschten mit 16 Sängern am 26. 11. 2014 17.00 Uhr mit einem Geburtstagsständchen unser ältestes Vereinsmitglied Heinz Kämpfe. Er wohnt seit einiger Zeit im betreuten Wohnen der Volkssolidarität „Am Roten Turm“ in Crimmitschau und wusste natürlich nichts von der Überraschung. Nach dem traditionellen Sängerspruch „Lied hoch“ überreichte der 1. Vorstand, Dieter Schröder, dem Geburtstags“- Kind“ ein Blumenpräsent. Wir sangen unter dem Dirigat von Dieter, Herr Heinig war leider erkrankt – doch grüßte auch er den Jubilar -, folgende Lieder: „der edlen Musica“, „im Wald“, „im Krug zum grünen Kranze“, „der Rheinische Wein“, „aus der Traube“ und den Kanon „viele, viele Künste“. Die Überraschung war uns gelungen, und Heinz hat sich sehr gefreut. Trotz des hohen Alters und mancher Beschwerden, die man da hat, hat er seinen Humor behalten. Herzlich bedankte er sich bei seinen Sangesfreunden für die Glückwünsche. An die „Chorkasse“ dachte er auch.

Singen zum 70. Geburtstag Stefan Pfau im Forsthaus Sahnpark (06.12.2014)
Manchmal gibt es Versuche seitens der Geburtstagsjubilare, vorher heraus zu bekommen, was der Schriftführer ausheckt bzw. vorbereitet, so auch hier. Doch hüllt er sich in geheimnisvolles Schweigen. Nichts wird verraten. Stefan feierte im Forsthaus seinen 70. Geburtstag nach. 15 Uhr war angesetzt. Alle waren da, doch fehlten unser Vorstand Dieter und unser Chorleiter. Das ist außergewöhnlich, denn sie sind sonst pünktlich. Unruhe machte sich breit. Es wird doch nichts passiert sein, war die Meinung der Sänger. Doch dann kamen sie und die Aufregung legte sich. In einem separaten Raum erwartete uns schon Stefan mit seinen Gästen. Schnell Aufstellung genommen und los ging es. Forsch schmetterten wir den Sängerspruch „Lied hoch“. Dieter Schröder gratulierte und dann folgte das Geburtstagslied für Stefan. Was soll ich sagen, es erheiterte sehr die Gäste. Ich denke, Stefan war sichtlich froh, dass ich nicht zu viel verriet. Er hatte schon ein wenig „Bammel“ davor gehabt. Dass die Akustik dort im Raum nicht die beste war, nahmen wir hin. Wir gaben uns jedenfalls recht Mühe, dass unser Ständchen ordentlich war. Auch hier war im Nebenraum extra eine Tafel für uns hergerichtet und wir aßen und tranken auf „unser Wohl“.

Lichtlabend (07.12.2014)
Nein, so viele waren es noch nie, die sich angemeldet haben. Auch wenn ein paar noch kurz vorher absprangen, 81 Gäste erschienen im Saal des Lauterbacher Gasthofes. Komplett waren die Tische anders gestellt, sonst hätten manche keinen Platz gehabt. Unser Lichtlabend findet offenbar immer mehr Zuspruch. Außer den passiven Mitgliedern, waren diesmal 16 von Gera erschienen, die uns mit ihrem neuen Chorleiter ein paar Lieder zu Gehör brachten. Auch die (T)ollen Jungs waren mit dabei, sowie die Frauen von uns allen. Eröffnet haben wir den Lichtlabend mit unserem kleinen Weihnachts- programm. Die Besinnlichkeit in dieser Advents- und Weihnachtszeit kam absolut nicht zu kurz. Eben ein richtiger Lichtlabend mit Geschichten und Liedern. Auch die (T)ollen Jungs erfreuten uns mit ihrem Gesang. Dass vom Bäckerchor Reiner Zimmer als Vorstand und ein Vertreter aus dem Chor mit ihren Frauen, wenn man die (T)ollen Jungs mal außeracht lässt, noch mitkamen, ist ein Novum. Vielleicht eröffnet es neue Perspektiven und der „alte Zopf“ ist „Schnee von gestern“. Eingeweihte wissen von was ich spreche. Auch unser „Weihnachtsengel“ bescherte wieder die Sänger mit einem schönen Präsent. Ich spreche natürlich von Annemarie Schumann. Sie lässt sich immer etwas Tolles einfallen. Viele Weihnachtslieder haben wir diesmal gesungen, denn die Liedblätter hatten wir ja noch. Herwig auf der Mundharmonika und Jürgen Premke (Gera) auf dem Akkordeon begleiteten uns dazu. Fürstlich speisten wir dann zu Abend und allen hat es geschmeckt, was Haus und Küche boten. Geht es aber so auf 21.00 Uhr zu, wird es dann doch unruhiger. Macht einer den Anfang zum Nachhause gehen, ist es wie eine Kettenreaktion. Na ja, „alte Leute“ müssen eben ins Bett. Es muss allen dieser Nachmittag bzw. Abend sehr gefallen haben. Reiner Zimmer lobte auch in der Montagsprobe des Bäckerchores unseren Lichtlabend.

Singen zur Seniorenweihnachtsfeier in Lauterbach (08.12.2014)
Nein, kein Schreck in der Morgenstunde, sondern nachmittags. Ich will es gleich vorweg sagen, dass unser Clavinova seinen Geist aufgab bzw. keinen Ton von sich gab. Hinterher stellte sich heraus, dass beim Transport ein kleiner Hebel verstellt war, was wir dort aber nicht fanden. Es war die Stumm – Stellung. Das hieß umstellen aber alles. Unser Siegfried Rack war wegen seiner Stimmbänder, er hatte am Sonntag zum Lichtlabend von Frau Hofmann den Rat bekommen, wegen noch nicht auskurierter Erkältung nicht zu singen, folglich nicht mitgekommen. Deshalb übernahm ich seinen Solopart beim „Weihnachtsruf“ von Helmut Bräutigam. Ebenfalls musste das „Ave Maria“ auch im Programm wegfallen. Dafür sollte ich das Lied „Zu Bethlehem geboren“ singen. Doch ohne Begleitung mit dem Clavinova, ein Unding. Zu allem kam noch, dass wir kaum in der Lage waren, den Ton aufzunehmen, obwohl sich unser Chorleiter recht bemühte. Was wir manchmal mit den Händen aufbauen, reißen wir mit dem A…. ein. Leider! Zum Lichtlabend war noch alles perfekt, aber jetzt. Als Trost kam „O Herr, gib Frieden“ ganz ordentlich. Aber bei anderen Liedern verfiel unser „Sorgenkind“, der 1. Bass, wieder in die Unsitte, die Melodie mitzusingen, anstatt die eigene Stimme. Den Zuhörern hatte es aber gefallen. Entweder haben sie nichts bemerkt oder aus Höflichkeit nichts gesagt. Da heißt es nur, das nächste Mal wird es besser.

Weihnachtskonzert der Vereine im Crimmitschauer Theater (14.12.2014)
Es ist 3. Advent. Wie immer richtet der Crimmitschauer Heimatverein das Weihnachtskonzert im Theater aus. Eingeladen waren diesmal: der Sahntalchor, der Seniorenchor der Volkssolidarität, die Kreismusikschule „Clara Wieck“ Werdau, der Bäckergesangverein Crimmitschau, die Young Peoble Big Band Crimmitschau und wir. Im Vorfeld wurden Dieter Wanke, Siegfried Rack und ich vom Chorleiter Bernd Dörffel angefragt, ob wir dem Bäckerchor mithelfen, denn dies sollte ihnen mehr Sicherheit geben. Deshalb trafen wir uns zu ein paar Proben im Ballettsaal des Theaters. Doch zurück zum Konzert. Ausgesprochen abwechslungsreich und nicht zu lang wurde es. Allen sei hier attestiert, dass sie sich große Mühe gaben. Zuhörer im Saal meinten, dass die Bäcker und wir von allen Chören die Besten waren. Ganz hervorragend fand ich, und damit bin ich mit meiner Meinung nicht allein, die Kreismusikschule „Clara Wieck“. Auch die Young Peoble Big Band hat an Qualität ungeheuer zugelegt. Doch die Hauptsache ist, dass es den Zuhörern gefallen hat und wieder ein Stück Kultur gezeigt wurde, die sich doch abhebt von dem allgemeinen, was man so hört.

Jahresabschluß (19.12.2014)
Wie immer trafen sich die Sänger, fördernde Mitglieder und Sponsoren im Probenraum, um das Jahr 2014 ausklingen zu lassen. Bis auf Herwig, der sich entschuldigt hatte, und Bela, waren alle Sänger anwesend. Dieter Schröder begrüßte alle Anwesende. Wie immer lässt man so das Jahr Revue passieren, erzählt und tauscht sich aus. Herr Burkhardt überbrachte die Rechnung Elektro- und Nebenkosten, die für uns günstiger ausfiel. Fernerhin erzählten Herr Hofmann und Falk Löffler, wie die Überraschung der Feuerwehren zu unserem Stiftungsfest zustande kam. Herr Heinig bedankte sich noch mal für die schöne Überraschung und erneuerte die Idee mit dem sogenannten „Feuerwehrchor“ etwas zusammen zu gestalten. Falk Löffler hatte eine DVD vom Auftritt der Feuerwehren im Mai mitgebracht. Na ja, durch den Miniplayer war die Tonqualität nicht so gegeben und akustisch nicht alles zu verstehen. Diesmal aber haben wir nicht vergessen, unseren Gästen ein paar Weihnachtslieder zu Gehör zu bringen, wobei der Trommelmann seine Trommel rühren durfte und auch die Schlittenfahrt, die ja immer ankommt. Anschließend konnten wir uns bei 2 Walzern von Chopin, die Herr Heinig vortrug, leicht wiegen. Dieter Wanke spielte den Blumenwalzer aus der Nußknackersuite in der Originalfassung Klavier von Tschaikowski. Da kann man auch schwelgen. Für das leibliche Wohl hatte wieder in bewährter Weise Fleischermeister Reim gesorgt. Gereicht wurde Sauerbraten, Klöße, Kartoffeln und Rotkraut. Gut, dass rechtzeitig noch unsere Bürgermeisterin eintraf. So konnte sie nicht nur das leibliche, sondern auch das musikalische Menü genießen. Die etwas nachdenkliche Weihnachtsgeschichte vom Schriftführer kam nicht so gut an, die Stimmung sank dadurch. Aber man kann auch mal etwas Nachdenkliches einstreuen. Es muss nicht immer nur Spaßiges sein. Trotzdem war es noch ein guter Abend geworden.

80. Geburtstag von Werner Nobst - Letzter Auftritt des Chores in diesem Jahr (31.12.2014)
Wenn es auch keine Konzerthalle oder ein anderer Saal war, sondern nur ein Gewächshaus, so sangen wir ein kleines Ständchen zum 80. Geburtstag von unserem Sponsor und Gönner Gärtnermeister Werner Nobst, der im Programmheft unserer Konzerte nicht erwähnt werden möchte. Doch so konnten wir ihm die Ehre erweisen und ihm unsere Wertschätzung aussprechen. Darüber hat er sich sehr gefreut und uns zu einem Imbiss mit Sekt und anderen Getränken gleich im Gewächshaus eingeladen. Obwohl Gewächshaus, Moni Rack meinte hinterher, es hat gut geklungen. Na, wir waren zufrieden und Dieter Wanke auch, der uns diesmal wieder dirigierte.